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Quelle: Sud Ouest vom 20.5.2019
 
80 oder 90 Km/h auf zweitrangigen Straßen?

Nachdem der Premierminister den Departements die Entscheidung überlassen hat, auf welchen Straßen die Höchstgeschwindigkeit bei 80 oder wie früher bei 90 Km/h liegt, haben die Departements aus Paris den schwarzen Peter erhalten, die bei vielen Franzosen unpopuläre Verkehrsregelung umzusetzen oder nicht. Die Zahlen jedoch sprechen eine völlig andere Sprache, als die öffentliche Meinung. So ist in Frankreich seit Juli letzten Jahres auf 400.000 Km solcher zweitrangiger Straßen die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 Km/h abgesenkt worden. Das bisherige Ergebnis gibt den Befürwortern des verschärften Geschwindigkeitslimits Recht: die Zahl der Unfalltoten ist seitdem um 13 % zurückgegangen. Das entspricht etwa 116 geretteten Leben. Nach Erhebungen des BFMTV sollen bereits 49 Departements signalisiert haben, dass sie zur 90 Km/h-Regelung zurückkehren wollen. Die Regierung allerdings setzt darauf, dass nur wenige tatsächlich diesen Absprung wagen.
 
Im größten Departement Frankreichs, Gironde, unterstehen ca. 6.500 Straßenkilometer der Verantwortung des Regionalparlaments. Der sozialistische Präsident Jean Luc Gleyze verweist auf die Verantwortung des Staates für die Verkehrssicherheit. Vorerst wird es also wohl bei der neuen Regelung bleiben.
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Quelle Sud Ouest vom 10.4.2019
 
Up up and not away
Schüler des lycée Sud Médoc bereiten sich für die Rocketery Challenge vor. Sie haben vier Gruppen gebildet mit jeweils 4 bis 5 Teilnehmern, die durch die association jeunesse sciences espace passion (vielleicht vergleichbar mit Jugend forscht in Deutschland)  und durch die Ariane Gruppe begleitet werden. Aktuell haben sie auf dem aérodrome von Saint-Laurent Testflüge absolviert. Die Rocketery Challenge ist ein jährlich stattfindender Wettbewerb an dem Schüler von der 6. bis zur letzten Klasse teilnehmen können. Sie sollen Miniraketen konstruieren, mit denen sie 5 Aufgaben erfüllen müssen:  1. Nutzlast besteht aus drei rohen Eiern, die den Flug unbeschadet überstehen müssen. 2. Die erreichte Flughöhe der Finalteilnehmer sollte bei 261 Metern liegen, 3. Die vorgeschriebene Flughöhe muss in 43 bis 46 Sekunden erreicht werden, 4. Die Spitze der Rakete, die auch Apollokapsel genannt wird und die Eier enthält, soll abgekoppelt von der Antriebseinheit an zwei Fallschirmen zur Erde zurückkehren. Alle Teile der Rakete sollen sicher und ohne Gefährdung wieder zur Erde zurückkehren. Die Raketen selber sollen länger, als 65 cm  sein und aus zwei zylindrischen Abschnitten bestehen.
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Quelle: Sud Ouest vom 3. April 2019
 
400 neue Radargeräte sind für 2019 geplant
Sie sehen besser, weiter und können zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen, die differenzierten Geschwindigkeitsbegrenzungen unterliegen, besser unterscheiden, 400 neue Radargeräte, die in diesem Jahr zum Einsatz kommen sollen. Nach Aussagen ihres Konstrukteurs sind sie in der Lage bis zu 8 Fahrspuren in einer Entfernung von bis zu 200 m zu überwachen. Erste Geräte dieses Typs stehen insbesondere im Bereich von Straßburg, Marseille und den Yvelines. Vorrangig sollen die bestehenden Radargeräte, die von gilets jaunes im Verlauf deren Protestaktionen schwer beschädigt worden sind ebenso ausgetauscht werden, wie die, für die bereits Ersatzbeschlüsse seit 2015 bestehen.
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Quelle Sud Ouest vom 25.03.2019
 
Neue Tarife – neue Sorgen
Die Fährtarife für die Überfahrt zwischen Blaye und Lamarque werden gesenkt. Die Politik erwartet damit eine höhere Attraktivität dieser Fährverbindung. Die Zahl der Fährpassagiere ist im Jahre 2018 erneut um ca. 13.000 gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 223.000 gestiegen. Ab dem 1. April zahlen Fahrer von PKW und Kastenwagen denselben Preis: 10 Euro für die Überfahrt inkl. Fahrer bei Nutzung eines Carnets für 10 Fahrten oder 12 Euro anstelle bisher 14,70 Ђ für eine Fahrt. Wer sein Fahrrad mitnimmt, zahlt lediglich den Preis für eine Person, das Fahrrad reist kostenfrei mit.
 
Dennoch sind die Berufspendler weiterhin beunruhigt. Die Fähre kann maximal 45 Kraftfahrzeuge transportieren, sodass in Stoßzeiten der Platz knapp werden kann. Sie fordern daher ein, dass mehr Überfahrten angeboten werden, idealerweise ab 6 Uhr morgens.
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Quelle Sud Ouest vom 07.03.2019

 
Mehrheit in Frankreich für die generelle Umstellung auf die Sommerzeit
Vor der Entscheidung der europäischen Kommission zur Zeitumstellung ist in Frankreich zwischen dem 4.2. und 3.3. dieses Jahres eine Umfrage zu diesem Thema durchgeführt worden. Daran haben sich mehr, als 2,1 Mio. Franzosen beteiligt. Im Ergebnis lehnen 83,71 % die derzeit zweimalige Zeitumstellung im Jahr ab. 59,17 % der Befragten bevorzugen die Sommerzeit als künftige Standardzeit und 36,97 % die Winterzeit.
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Quelle: Sud-Ouest vom 27.02.2018
 
Keine Sorge vor Vitamin-D-Mangel
Die klimatischen Bedingungen der Region im Monat Februar rechtfertigen keinen Substitutionsbedarf an Vitamin D. Sonne satt unterstützt die körpereigene Vitaminproduktion. Der Februar 2019 hat bereits das Zeug dafür, ein Rekordmonat zu werden. Die Temperaturen liegen im Schnitt um 40- 80 C über den normalen Durchschnittstemperaturen in der Region. Vom 1. bis zum 25.2. sind zwischen 140 bis 180 Sonnenstunden erfasst worden. Sonnenschein und milde Temperaturen laden dazu ein, Straßencafés zu nutzen, Strandspaziergänge zu machen etc. Für den Monatswechsel wird erwartet, dass die Tagestemperaturen sogar an der 25°C Marke kratzen. Seit 1945 sind nur einmal, am 24. Februar 1990, Temperaturen von 25°C in Bordeaux gemessen worden.
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Quelle: Sud Ouest vom 21.02.2019
 
Mit dem Thalys in die Sonne
Ab sofort kann man Fahrkarten für den Thalys Soleil entweder im Internet oder an den Bahnhöfen der SNCF buchen. An Samstagen in der Zeit zwischen dem 29.6. und dem 31.8. bringt der Thalys Soleil seine Fahrgäste in jeweils gut 4 Stunden von Brüssel nach Bordeaux oder umgekehrt. Die Fahrkarten kosten zwischen 40 und 75 Euro. Um 8:20 h startet der Zug von Brüssel Midi und erreicht Bordeaux Saint Jean um 12.31h. In Gegenrichtung verlässt der Zug Bordeaux Saint Jean um 13:46 und erreicht Brüssel Midi um 17:50 h
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Quelle: Sud Ouest vom 18.02.2019
 
Ein erster Vorgeschmack auf den Frühling
Am Wochenende (17.2./17.2.) luden ein strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad C. viele Besucher nach Montalivet ein. Angesagt waren Sonnenbäder, Strandspaziergänge, Radtouren, Wellenreiten und auch Picknick am Strand, obwohl dort die Temperaturen naturgemäß etwas geringer waren. Man ließ sich dadurch aber nicht davon abhalten den Vorgeschmack auf den Frühling zu genießen.
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Quelle: Sud Ouest vom 18.02.2019
 
Futuroscope rüstet auf
1987 war das Futuroscope bei Poitiers der erste Erlebnispark Frankreichs. Trotz mehr als 50 Millionen Besuchern seit Bestehen, davon allein ca. 1,85 Millionen in 2018, blieb der Park nicht frei von Turbulenzen. Er scheint sich aber davon einigermaßen erholt zu haben.
Allerdings die Konkurrenz schläft nicht. Daher werden Neuinvestitionen sowohl in neue Attraktionen für den Bestand, als auch einen zweiten Park für Familien mit Kleinkindern bis zu 7 Jahren geplant. Dafür sind Investitionen von ca. 200 Mio. Euro in den Jahren 2020 bis 2030 vorgesehen. Die ersten neuen Attraktionen sollen bereits in 2020 an den Start gehen.
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Quelle: Sud Ouest vom 8.02.2019
 
Was haben Cap Ferret und Sylt gemeinsam?
Der Präfekt der Gironde, Didier Lallement hat die Kommune Lège-Cap-Ferret zu Notfallmaßnahmen im Küstenschutz aufgerufen. Die Südspitze der Halbinsel droht wegzubrechen. Bei seiner Bewertung stützt sich der Präfekt auf ein Gutachten zum Küsten- und Naturschutz. In diesem Gutachten werden insbesondere zwei Gefährdungszonen identifiziert.
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Quelle: Sud Ouest vom 14.02.2019
 
Mit dem Kite über den Atlantik
Yves Parlier hat einen Traum: Kites ziehen Schiffe jeder Größe auf dem Meer. Seine Vision sind Kitesegel einer Größe von bis zu 16.000 qm. Test sind bereits im Becken von Arcachon durchgeführt worden. Das neue Ziel ist es mit einem kite-gezogenen Katamaran nun den Atlantik zu überqueren. Neben dem Umweltschutzgedanken, erwartet sich der Konstrukteur auch Kosteneinsparungen bei Kraftstoffen.
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Quelle: Sud Ouest vom 29.1.2019
 
Historisch oder nicht – die Zahl der Verkehrstoten in Frankreich geht zurück
 
Im Vergleich zu 2017 verzeichnet die französische Unfallstatistik im Jahr 2019 eine weitere Abnahme der Verkehrstoten. Nach einem Peak im Jahre 2016 werden nunmehr die Zahlen von 2013 wieder unterschritten. Dies ist Fakt, in der Diskussion um die begründenden Faktoren gehen naturgemäß die Meinungen wieder auseinander. So führt die eine Seite diese Entwicklung auf die verschärften Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Landstraßen an. Gestützt wird diese Annahme insbesondere dadurch, dass die meisten tödlichen Verkehrsunfälle auf diesen Straßen und nicht auf den Autobahnen erfolgen.
 
Für die Region Gironde besteht im Gegensatz zur gesamt französischen Statistik noch Nachholbedarf. Hier stagnieren die Unfallzahlen oder sind sogar leicht gestiegen.
 
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Quelle: Sud-Ouest vom 7.1.2019
 
Aufnahme des Phare de Cordouan ins UNESCO Welterbe? Folgen
Wahrscheinlich im Jahre 2020 ist mit einer letztlichen Entscheidung über den Antrag zu rechnen, den phare du Cordouan als einen der letzten im Meer stehenden Leuchttürme in das UNESCO Welterbe aufzunehmen. Bereits in 2018 ist das Interesse am Besuch dieses Monuments deutlich angestiegen, um 8 %. So haben in diesem Jahr 23.884 Besucher ihren Fuß auf die kleine Felseninsel gesetzt. Bei einer positiven Entscheidung der UNESCO rechnet die Tourismusbranche auf beiden Seiten des Girondetrichters mit einem Besucherzuwachs um bis zu 30 %.
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Quelle: Sud-Ouest vom 7.1.2019
 
Beschwerden der gilets jaunes Bewegung schriftlich zusammengefasst
Einwohner von ca. 5.000 Gemeinden haben ihre Beschwerden und Wünsche im Zusammenhang mit den Protesten der gilets jaunes in einem Heft zusammengefasst. Im Vordergrund der Schilderungen steht der Erhalt der Kaufkraft für die &dbquo;kleinen Leute. Um diese zu erhalten, wird gefordert, die Lasten des teilweise akzeptierten Reformbedarfes in Frankreich mehr auf die Schultern der Reichen zu verlagern. Wesentlich werden Themen, wie soziale Gerechtigkeit und der sich vollziehende Rückzug aus den öffentlichen Diensten moniert. Auch die Staatsausgaben z.B. für eine als zu hoch empfundene Anzahl von Abgeordneten werden moniert.
 
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Quelle: Sud-Ouest vom 3.1.2019
 
Großprojekte für das Jahr 2019 im Departement Gironde
 
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Die Erweiterung der gesamten
Rocade
auf jeweils drei Spuren in beiden Richtungen wird fortgesetzt.
 Bis 2020 sollen diese Arbeiten vollendet sein. Die Finanzierung dieses Großprojektes erfolgt jeweils zur
 Hälfte vom Staat und der Stadt Bordeaux.
 
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Route nationale 250
in Richtung Arcachon wird zwischen den Kreisverkehren von la Hume und
 Brissérié in beiden Richtungen zweispurig ausgebaut. Die vorbereitenden Arbeiten werden im Januar
 aufgenommen
 
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Schienenverkehr
: Die Bahnstrecke zwischen Libourne und Bergerac ist für Modernisierungsarbeiten
 vollständig gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Die Mindestdauer für die
 Modernisierungsmaßnahmen beträgt 9 Monate.
 
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Der
Parc d’expositions
steht kurz vor seiner Vollendung. Die neue Halle 2 ist weitgehend fertiggestellt
 und soll anlässlich der Vinexpo 2019 am 13. Mai wiedereröffnet werden.
 
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Das
Straßenbahnprojekt
in Bordeaux macht gute Fortschritte.
 
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Die Arbeiten an der
Pont Sinmone Veil
werden sich nach den Differenzen mit dem Unternehmer im
 letzten Jahr wohl noch hinziehen. Mit einem Ende der Arbeiten wird nunmehr im Jahre 2023 gerechnet.
 
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Der Umbau und Renovierung des
Bahnhofsviertels von Arcachon
macht gute Fortschritte. Die
 wesentlichen Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, dazu gehören die
 Neugestaltungen der place Roosevelt, der Place Verdun und dem Bahnhofsvorplatz mit Integration der
 verschiedenen Verkehrsmittel, eine Tiefgarage mit 150 Stellplätzen. Im April dieses Jahres wird mit der
 Fertigstellung gerechnet.
 
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Der
regionale Naturpark im Médoc
macht gute Fortschritte. 10 Jahre Vorbereitungen, Beratungen
 und Entscheidungen in den jeweiligen politischen Gremien sind weitgehend abgeschlossen. Am 29.
 Januar soll der Conseil nationale de la protection de la nature und im Frühjahr der Premierminister die
 abschließenden Entscheidungen treffen.
 
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2018 -- Neues aus der Region
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Quelle: Sud Ouest vom 19.12.2018
 
Kreisverkehre frei?
Kreisverkehre sind neuralgische Punkte, die in den letzten Wochen von den gilets jaunes bevorzugt besetzt wurden. Sie hatten nicht nur den Verkehr blockiert, sondern sich auch Unterstände und kleine Hütten zum Schutz gebaut. Auch im Département Gironde wurden am 18.12. nun an drei Stellen, die bedeutsame Standorte für die Protestbewegung waren,  die Blockaden von Ordnungskräften geräumt, andere hatten die gilets jaunes nach Verhandlungen auch selber wieder frei gegeben. Nach der Räumung wurde an manchen Stellen jedoch auch wieder der Protest aufgenommen.
 
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Quelle: Sud-Ouest vom 30.11.2018
 
Die Franzosen lieben ihr Bargeld
Laut einer Untersuchung, die seit 2002 nach Einführung des Euro durchgeführt wird, hat Bargeld in Frankreich immer noch eine rosige Zukunft. 68 % der Einkäufe in Geschäften werden bar beglichen. Mit diesem Verhalten  befindet sich Frankreich im europäischen Mittelfeld zwischen den Niederlanden mit 45% und Spanien 83 % Bargeldquote (Deutschland  80 %). Vorrangig wird Bargeld im Alltag bei kleineren Rechnungsbeträgen eingesetzt. In der Eurozone liegt der Durchschnittsbetrag für den Bargeldeinsatz bei 12,40 €, in Frankreich bei 7,50 €. Geschlecht, wie auch Alter spielen bei der Bar- geldverwendung anscheinend eine Rolle. So zahlen Männer häufiger bar (72,2 %), als Frauen (67,4 %). Die Altersgruppe der 55 bis 64-jährigen benutzt mit 73,4 % eher Bargeld, als die Gruppe der 25 bis 39- jährigen (28,4 %). Bei Beträgen ab 20 Euro kommt allerdings die Bankkarte stärker ins Spiel.
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Quelle: Sud-ouest vom 29.11.2018
 
Umweltbelastung durch Licht
Aus finanziellen Gründen und aus Sorge vor einer Umweltverschmutzung durch künstliches Licht gehen immer mehr Kommunen dazu über, in der tiefen Nacht die Beleuchtungen auszuschalten. Zu diesen Gemeinden gehört auch Mios in der Nähe des Beckens von Arcachon. Dort sollen die öffentlichen Lichter in der Zeit zwischen Mitternacht und 5 Uhr morgens gelöscht werden. Lediglich an wichtigen Verkehrskreuzungen soll aus Gründen der Verkehrssicherheit eine Beleuchtung erhalten bleiben. Mit dieser Maßnahme erhofft sich die kleine Gemeinde eine Kostensenkung um ca. 10.000 € jährlich. Um dieses Ziel zu erreichen hat man ca. 53.000 € in die Modernisierung des Netzes gesteckt. Etwa 12.000 Gemeinden in Frankreich sollen sich an diesen Aktionen beteiligen.
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Quelle: Sud-Ouest vom 08.11.2018
 
Bio Wachstum
Die ökologisch orientierte Landwirtschaft in Nouvelle Aquitaine verzeichnet mit dem Jahr 2018 einen neuen Wachstumsrekord. Das ist besonders bemerkenswert, da bereits die beiden Vorjahre deutliche Zunahmen der biologischen Produktion aufwiesen. Waren es 2017 742 neue biologisch orientierte Produzenten, stieg in 2017 deren Zahl auf 770 an, in 2018 erwartet man ein weiteres Wachstum auf 1.100 bis 1.200 landwirtschaftliche Bio-Betriebe. Mit dieser Zunahme an Betrieben stieg auch die biologisch landwirtschaftlich genutzte Fläche in der Region von 5,5 % im Jahre 2017 auf 6,6 % in 2018 an. Man erwartet, dass der Zuwachs weiter voranschreitet und in 2022 15 % der landwirtschaftlichen Flächen der Region biologisch orientiert genutzt werden.
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Quelle: Sud-Ouest vom 27.10.2018
 
Bordeaux gegen die Städtemaut
Bordeaux ist eine der französischen Metropolen mit einem großen Verkehrsproblem: Der ständigen Verstopfung. Eine Möglichkeit, dieses Problem zu entschärfen wäre für die Kraftfahrzeugnutzung in der Stadt eine Maut zu verlangen. Allain Juppé hat letzte Woche dargestellt, dass er diese Lösung ablehnt. Diese Lösung wird als unsozial angesehen. Dem stimmen auch die Bürgermeister der linken Fraktionen um Bordeaux zu. Man könne die Armen der Gesellschaft, die nicht die Mittel haben die Zahlungen zu leisten, nicht vor die Tore der Stadt verbannen.  Hingegen ist er nicht abgeneigt den Lastverkehr  zahlen zu lassen. Dies könnte den Schwerlastverkehr z.B. auf der Rocade betreffen, womit man sich verspricht, den Verkehr flüssiger zu gestalten.
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Quelle: Sud Ouest vom 22.10.2018
 
Nicht nur Münster in Westfalen ist eine Fahrradstadt, auch Bordeaux
Radfahrer in Bordeaux beklagen inzwischen, dass die Suche nach einer Möglichkeit, sein Fahrrad sicher anzuschließen fast genauso problematisch sei, wie die nach einem Parkplatz für das Auto. Das obwohl in Bordeaux immer mehr Fahrradbügel aufgestellt werden. Damit folgt die Verwaltung konsequent der Politik, die Innenstadt für Autos unattraktiv zu machen. Es sind inzwischen gut 9 % der Stadtbewohner, die sich nur noch auf zwei Rädern fortbewegen.
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Quelle: Sud Ouest vom 20.10.2018
 
Zusatzsteuer vom Straßenrand?
Der französische Staat kalkuliert inzwischen mit Einnahmen aus Radarfallen in einer Größenordnung von mehr, als 1 Milliarde Euro. Damit liegen die Erlöse um gut 50 % über denen von 2016. Ende 2017 waren gut 4.500 Radargeräte im Einsatz. Gut 28 % der einträglichsten Blitzer stehen in der Region Ile-de- France. Allerdings steigt auch die Zahl der Vandalismusangriffe auf diese Geräte um etwa den Faktor 4.
Mit ursächlich für den Einnahmenanstieg ist sicherlich auch mit die Absenkung der zulässigen Geschwindigkeit auf einfachen Straßen auf 80 Km/h. Ob die damit erwartete Steigerung der Verkehrssicherheit mit Reduktion von insbesondere tödlichen Unfällen erreicht wird, ist anhand der aktuellen Zahlen noch fraglich. Nach einer Zeit des Rückganges steigen leider diese Zahlen auch wieder an.
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Quelle: Sud-Ouest vom 17 Oktober 2018
 
Eine Küste für Alle
Verschiedene Gesellschaften haben das Grabungsrecht für Sand im Girondetrichter im Bereich der Küste vor La Palmyre erhalten. Damit dürfen sie in den kommenden 30 Jahren 13 Millionen Kubikmeter Sand in diesem Abschnitt fördern. Dagegen regt sich Widerstand. 12 Gruppierungen (z.B. Un estuaire pour tous, APSEM (Association pour la protection de Soulac-sur-mer), Association des propriétaires des Mathes-La Palmyre und andere) von beiden Ufern der Gironde haben sich zusammengeschlossen und wollen am Samstag, den 27. August 2018 um 15 Uhr ein großes Treffen organisieren. Sie befürchten eine Verstärkung der Küstenerosion, weil die Natur bestrebt ist, ein Vakuum – hier ein Loch -  zu füllen und damit Sand von den Stränden fortgeschwemmt wird. [
redaktionelle Anmerkung: In den Médoc Notizen wird auf den Verein Un estuaire pour tous aufmerksam gemacht und ein Beitritt empfohlen. Das erscheint aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Einen davon kann man leicht erkennen, wenn man die Veränderungen des Küstenverlaufes über die Jahre oder auch nur des Euronatstrandes berücksichtigt. Hier geht immer mehr Land verloren. Zudem wird befürchtet, dass infolge eines umweltwirksamen Katastrophenfalles vor einigen Jahren im Oberlauf der Flüsse sich Schadstoffe auf dem Meeresgrund abgelagert haben, die durch den Sandabbau wieder aufgewühlt werden und zu Problemen führen könnten
.]
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Quelle: Sud-Ouest vom 16. Oktober 2018
 
Der chinesische Absatzmarkt für Weine des bordelais schwächelt
Der Conseil interprofessionel du vin de Bordeaux (CIVB) hat die Ergebnisse des Jahres 2017 vorgestellt. Die Ernte des Jahres ist durch die langanhaltende Frostperiode 2017 massiv beeinträchtigt worden (- 40%). Dem betriebswirtschaftlichen Prinzip folgend, nach dem die Relation zwischen Angebot und Nachfrage den Preis bestimmt, sind die Preise für Weine der Region durchschnittlich deutlich gestiegen. Auch das untere Preisniveau hat sich verändert. So stellt man fest, dass in den Supermärkten etc. kaum noch Weine für unter 2 Euro die Flasche angeboten werden.
Jeder zweite Euro des Weinumsatzes wird im Exportgeschäft verdient. Die Experten sind zwar erstaunt über die Entwicklung im chinesischen Markt, der vom Exportvolumen um 11 % zurückgegangen ist, wobei das finanzielle Ergebnis jedoch mit einem Anstieg von 3 % leicht gestiegen ist. Freude bereitet den Weinhändlern der US-amerikanische Markt, dessen Volumen um 4 % und Umsatz sogar um 22 % höher ausfiel und diesen Markt auf Rang zwei der Exportregionen gehoben hat.
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Quelle: Sud-Ouest vom 16. Oktober 2018
 
Risiken und Nebenwirkungen von Navigatiossystemen
Waze ist eine Navigationsapp für Smartphones und Tablets. Sie ist in Frankreich sehr beliebt. Mehr, als 10 Millionen Franzosen nutzen sie, um Staus frühzeitig zu erkennen und umfahren. Des einen Freud ist bekanntlich jedoch des anderen Leid. Anwohner häufig empfohlener Umgehungen beklagen, dass ansonsten ruhige Straßen inzwischen oftmals stark frequentiert sind. Sud-Ouest geht diesem Phänomen nach.
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Quelle: Sud-Ouest vom 12. Oktober 2018
 
Mascaret – Segen oder Fluch?
Der Ort Saint Pardon ist inzwischen bei Surfbegeisterten weltbekannt. Dort entsteht, 120 Km vom Atlantik entfernt, regelmäßig ein weltweit seltenes Phänomen, eine hohe Welle, die sich flussaufwärts gegen die Strömungsrichtung bewegt: die Mascaret. Anfangs nur einigen Enthusiasten bekannt, hat sich die Kunde von dieser Welle insbesondere bei Surfbegeisterten herumgesprochen. Immer dann, wenn die Coeffizienten der Atlantiktide eine neue Mascaret ankündigen, fallen nun Scharen von Surfern in dem Ort ein. Das eigentliche Problem ist nicht nur die Zahl dieser Sportler, inzwischen jeweils mehr, als 300 Personen, die eine Welle erwischen wollen, sondern auch die unterschiedlichen Leistungsgruppen vom Anfänger bis zum Profi und auch Kinder, die die Risiken der Welle nicht einschätzen können.
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Quelle: Sud-Ouest vom 12. Oktober 2018
 
Warum sterben die jungen Austern?
Seit 2008 beobachtet man sowohl im Bereich Charente-Maritime und bei Arcachon, dass bis zu 90 % der Austern im Alter von bis zu 1 Jahr absterben. Bei diesem Phänomen handelt es sich nicht um eine vorübergehende Erscheinung. Es besteht fort. Nun ist Wissenschaftlern des französischen Meeresforschungsinstitutes (Ifremer) ein weiterer Schritt zur Klärung der Ursachen gelungen. Sie haben festgestellt, dass ein im Meer vorkommendes, für den Menschen ungefährlicher Vertreter der Herpesviren von den Muscheln bei der Filtrierung des Meereswassers aufgenommen wird. Dieser schädigt das Immunsystem der Austern und öffnet damit die Eintrittspforte für Bakterien, die letztlich für das Absterben verantwortlich sind. Inzwischen gibt es auch gegen diesen Befall resistente Austern, allerdings ist eine vorsorgliche Impfung wohl nicht möglich, da der Impfstoff kaum beizubringen wäre. Die Erkenntnisse sind ein erster Schritt, aber noch nicht der Lösungsweg für das Problem.
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Quelle: Sud Ouest vom 7.10.2018
 
Ein Bürger aus dem Béarn auf dem Schwedenthron
Vor 200 Jahren erstiegt der im Béarn gebürtige Jean-Baptiste Bernadotte den schwedischen Königsthron. Zu diesem Anlass wird der aktuelle Schwedenkönig Carl XVI Gustav am 8. Oktober die Heimat seines Vorfahren besuchen. Jean Baptiste Bernadotte war zwar Marschall unter Napoléon Bonaparte, stellte sich aber mit Konflikt um Norwegen, das damals unter dänischer Herrschaft stand, gegen den Napoléon, mit dem Dänemark liiert war.
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Quelle: Sud-Ouest vom 06.10.2018
 
Kopfschmerzen wegen der taxe d’habitation, aber welche Therapie?
Bevor die taxe d’habitation als Goldesel der kommunalen und regionalen Steuern verschwindet, bereitet sie den Politikern momentan erhebliche Kopfschmerzen. Auch vom Präsidenten Emmanuel Macron wurde sie als ungerechte Steuer qualifiziert. Dennoch ist sie ein erheblicher Beitrag zu den kommunalen Finanzen. Von 2016 auf 2017 sind die lokalen Steuereinnahmen um gute 2 Milliarden Euro von 81,2 auf 83,5 Milliarden Euro gestiegen. Diese Zuwächse gehen vorrangig auf die taxe fonçière (Grundsteuer) und die taxe d’habitation (Wohnsteuer) zurück. Bislang gibt es jedoch noch keinen klaren Plan, wie man die Steuerverluste nach Entfall der taxe d’habitation kompensieren könnte. Irritationen kommen zudem auf durch einen Fiskalpakt zwischen dem Staat und Metropolen, Kommunalverbünden, Großstädten, Regionen und Départements, die sich im Gegenzug verpflichten, ihre funktionalen Ausgaben nicht um mehr, als 1,2 % zu steigern. Präsident Macron hatte wohl den Plan, mit dieser Steuerentlastung die Kaufkraft der französischen Bürger zu erhöhen.
Zur Kompensation wird darüber nachgedacht, eine  Teil der CVAE (Cotisation sur la valeur ajoutée des entreprises [eine Art Wertzuwachssteuer]) die die Gewerbesteuer ersetzt, an die Kommunen zu übertragen. Zudem könnten die Gemeinden von der taxe fonçière für bebaute Grundstücke profitieren.
 
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Quelle: Sud-Ouest vom 05.10.2018
 
Neue Bären braucht das Land
Am frühen Morgen des 4. Oktober ist in den Pyrénées béarnaises die erste von zwei slowenischen Bärinnen ausgewildert worden. Gegner der Wiederbesiedlung der Region mit Bären hatten versucht, dies zu verhindern, indem sie zahlreiche Straßen und Zuwegungen zu dem Gebiet blockiert hatten. So war das Erstaunen groß, als man feststellen musste, dass die Bärin mit einem Hubschrauber eingeflogen und ausgesetzt wurde. Das Auswilderungsgebiet befindet sich im französisch-spanischen Grenzgebiet. Zeitlich musste die Aktion jetzt durchgeführt werden, um den Neubewohnerinnen die Möglichkeit zu geben, sich noch vor Wintereintritt in ihrem neuen Revier einzugewöhnen.
Nach wissenschaftlicher Auffassung ist es für eine dauerhafte Wiederansiedlung notwendig, mindestens 3 Bären und 10 Bärinnen auszusetzen. Das sollte idealerweise im Zeitraum zwischen 2018 bis 2028 durch die Auswilderung von drei bis vier Tieren im Jahr ungesetzt werden. Doch vor das Ideal haben die Götter die Politik gesetzt, die natürlich verschiedene Interessen zu berücksichtigen und beachten hat.
 
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Quelle: Sud-Ouest vom 1.10.2018
 
Die Jugend entdeckt das Winzerhandwerk
Schüler des MFR (Maison familiale et rurale) in Saint-Yzans-de-Médoc im Alter zwischen 14 und 16 Jahren sind angetreten, um das Winzerhandwerk näher kennen zu lernen. In Laufe eines Jahres haben sie sich mit den einzelnen Stadien des Handwerkes und dem Berufsbild beschäftigt. Im Château von Saint-Christoly-Médoc haben sie sich die Arbeit vor Ort angesehen. Allerdings ist die Rate der letztlichen Interessenten für dieses Handwerk bei den Schülern dann doch gering.
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Quelle: Sud-Ouest vom 29.9.2018
 
Dem Gebäude le Signal geht es an den Kragen
Als unabdingbare Voraussetzung für den endgültigen Abriss des durch die Erosion gefährdeten Gebäudes Le Signal werden jetzt die Vorarbeiten zur Asbestbeseitigung begonnen. In einem ersten Schritt werden ca. 4.500 qm Sand zur Verstärkung der Düne am Fuß des Gebäudes aufgebracht. Anfang 2019 soll mit der Asbestbeseitigung begonnen werden, bevor der Abriss des Gebäudes durchgeführt werden kann. Die Kosten werden auf ca. 1,5 Millionen Euro kalkuliert.
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Quelle: Sud-Ouest vom 20.9.2018
 
Fleischkonsum in Frankreich zurückgegangen
Der aktuellen Studie CRÈDOC (l’étude et l’observation des conditions de la vie) zufolge ist in den vergangenen 10 Jahren der Fleischkonsum in Frankreich um ca. 10 % zurückgegangen. Die Kunden bei den Metzgern legen inzwischen mehr Wert auf Qualität und hausgemachte Waren.
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21.09.2018

Quelle: Sud Ouest vom 20.9.2018


 
Sorgen und Hoffnungen der Tourismusbranche

Das Frühjahr und der Juli waren für die Tourismusbranche der Region unerfreulich. Zum einen schlug das Wetter Kapriolen, der lang andauernde Streik der SNCF Bediensteten, die hohen Spritpreis sorgten weiterhin dafür, dass sich bei den tourismusabhängigen Berufsgruppen Sorgenfalten bildeten. Nachdem die Region Nouvelle Aquitaine im Jahre 2017 die Poleposition auf der Beliebtheitsskala der französischen Urlaubsgebiete errungen hatte, wurden Zweifel laut, ob man diese werde halten können. Das ist noch nicht ganz klar, aber die Monate August und September scheinen einiges wieder gut zu machen. 2/3 der Berufstätigen im Tourismus scheinen derzeit mit der Entwicklung in diesen beiden Monaten zufrieden zu sein.

90 Millionen Ausländer haben 2018 Frankreich besucht. Das bedeutet einen Zuwachs von 4 % im Vergleich zu 2017. Allerdings reisen auch mehr Franzosen zum Urlaub ins Ausland, wie z.B. Spanien, Italien und Portugal.

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20.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 20.9.2018

 
Schatzfund

Ende August entdeckte ein Angler unter einer kleinen Brücke bei Saint-Médard-en-Jalles einen Beutel, der randvoll mit gestohlenen Schmuckstücken (Uhren, Manschettenknöpfe, Armbänder, Colliers etc.) war. Der ehrliche Angler brachte diesen Schatz umgehend zur Polizei. Dort warten die Schmuckstücke nun auf ihre wahren Besitzer. Kontakt mit der Polizei kann persönlich, per Telefon aber auch mittels Internet aufgenommen werden.

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16.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 16.9.2018

 
Aufgeschoben oder aufgehoben?
Emmanuel Macron hatte angekündigt, dass das Herbizid Glyphosat spätestens innerhalb von drei Jahren vom Markt verschwinden werde. Mit 42 gegen 35 Stimmen wurde nun – vorläufig - der Antrag eines Abgeordneten abgelehnt, die Nutzung von Glyphosat in ganz Frankreich zu verbieten. Anscheinend haben die Klagen der Betreiber einer konventionellen Landwirtschaft erst einmal gefruchtet, dass es derzeit keine sichere Alternative zu diesem Präparat gebe.
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13.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 13.9.2018

 
Sicheres Bad im Meer
Am kommenden Wochenende (15.9., 16.9.) wird die Strandbewachung in Lacanau und Vendays Montalivet noch einmal aufgenommen. Die Strände werden an diesen Tagen wieder beaufsichtigt.
 
Regionaler Naturpark
52 der 53 Kommunen des Médoch haben sich positiv zu dem Plan des regionalen Naturschutzgebietes (parc naturel régional) ausgesprochen. Lediglich Vensac hat nicht zugestimmt. Dieser Plan muss vor seiner Verwirklichung noch zwei Hürden nehmen: Die Beratung im Regionalrat im Oktober und im Dezember vor dem nationalen Naturschutzrat ( Conseil national der protection de la nature). Beide Beratungen dürften nur noch eine Formalie sein, sodass der regionale Naturschutzpark bald eingerichtet werden könnte.
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10.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 10.9.2018

 
Auf sechs Spuren ohne Stau?
Am Montag, dem 10.9. ist ein weiterer Teilabschnitt der Rocade nunmehr sechsspurig für den Verkehr freigegeben. Diese Freigabe erfolgt aber zweizeitig, am 10.9. stadtauswärts, eine Woche später auch in Gegenrichtung. Bis 2022 soll der gesamte Autobahnring um Bordeaux sechsspurig befahrbar sein und das bisherige Verkehrsproblem lösen. Der Fahrplan für den weiteren Ausbau ist jetzt vom Präfekten vorgelegt worden.
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09.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 09.9.2018

 
Wo sind die Insekten hin?
Insekten sind für unser Leben unverzichtbar, dennoch stören sie uns gelegentlich mit ihrem Gebrumme, dem Zirpen, ihrer Präsenz auf dem Kaffeetisch etc., doch sie sind überwiegend Nützlinge. Nach der Veröffentlichung einer Studie in Deutschland, die in einem Beobachtungszeitraum von 27 Jahren an 63 Punkten Insekten erfasst hat und einen Rückgang der geflügelten Insekten um 76 % ermittelte, macht sich auch Frankreich Sorgen. Im französischen Mutterland sieht man derzeit eine von fünf Insektenarten bedroht und ist alarmiert. Als Ursache wird der Einsatz von Insektiziden gesehen.
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06.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 06.9.2018

 
Skatepark in Lacanau
Samstag, 8.9.2018 um 15 Uhr wird der neue Skatepark in Lacanau neben dem Collège der Öffentlichkeit übergeben. Von da an können sich Skateboarder, BMX Biker, Rollerblader usw. auf dem insgesamt 1.000 Quadratmeter großen Areal ihrem Sport widmen. Verschiedene Felder mit unterschiedlichen Herausforderungen sind errichtet worden, sodass es selbst &dbquo;Profis unter diesen Sportlern nicht langweilig wird. Der Park ist über einen Fahrradweg erreichbar und wird von einem Fußweg umgeben. Als Erweiterung ist kurzfristig noch der Aufbau einer Kletterwand geplant. Sicher keine Attraktivität für uns Ältere, aber für unsere Kinder und Enkelkinder wohl interessant.
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04.09.2018
Quelle: Sud Ouest vom 04.9.2018

 
Elektromobilität
Die Zahl der Elektrotankstellen in Frankreich wächst kontinuierlich. Waren es 2015 noch 10.000 Zapfstellen, hat sich deren Zahl in 2018 bereits auf 22.000 gesteigert. Dabei liegt im Inlandsvergleich der Regionen Nouvelle Aquitaine ganz vorne. Die ländlichen Gebiete in der Mitte und im Nordosten Frankreichs haben allerdings noch erheblichen Nachholbedarf.
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29.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 29.8.2018

 
Optimistische Erwartungen an die Weinlese
Nach dem schlechten Ergebnis der Weinlese 2017 setzen die Winzer nun große Hoffnung in die diesjährige Lese. Trotz der Unbillen des Frühjahres mit Frost, Hagel und Unwettern blickt man jetzt doch optimistisch in die Zukunft. Insbesondere stehen alle Zeichen günstig für eine hervorragende Qualität dieses Jahrganges. Allerdings wird wohl die Menge die Erwartungen nicht erfüllen. Man rechnet mit einem Minderertrag von ca. 10 %.
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28.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 28.8.2018

 
Keine Polizisten mehr für die Strandüberwachung?
Die CRS (Compagnies Républiquaine Sécurité) ist eine Art Bereitschaftspolizei in Frankreich, eine kasernierte Truppe der Police nationale. Sie sind eine allgemeine Reserve der Police nationale. Aufgabengebiete sind die nationale Sicherheit, Absicherung von Demonstrationen, Großveranstaltungen, Bergrettung, Wasserrettung, Verkehrsüberwachung etc. Seit 60 Jahren sind sie auch Bestandteil der Strandüberwachungen während der touristischen Saison. Sonntag, den 2. September werden sie wieder in ihre Kasernen zurückkehren.
Der französische Innenminister Gérard Collomb hat nun auf Anfrage einiger Abgeordneter festgestellt, dass die Strandüberwachung keine Kernaufgabe der CRS sei. Der Rückzug der CRS aus der Strandüberwachung ist nicht überraschend. Er hat sich schon seit Langem angekündigt. Zu Beginn dieses Jahrtausends waren es noch etwas mehr als 720 Polizisten in dieser Funktion, inzwischen weniger als 300. Davon stehen 123 für die 153 überwachten Kilometer der Küste Aquitaniens zur Verfügung.
 
Weißweinernte hat begonnen
Im Château Chantegrive in Podensac, Grave, hat am Montag dem 27. August bereits die Weißweinernte begonnen. 34 Erntehelfer haben in der Parzelle mit dem Sauvignon gris ihre Arbeit aufgenommen. Man erwartet insgesamt 90 Helfer für diese Saison. Die Trauben sind inzwischen reif und werden durch Abwarten nicht mehr an Qualität gewinnen. Die Ernte lässt sich unproblematisch an. Im Gegensatz zum Saisonbeginn gibt es derzeit keinen Schädlingsbefall. Der Winzer rechnet mit einem Jahrhundertwein.
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24.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 24.8.2018

 
Erratum
In dem letzten Bericht aus der Region habe ich ein paar Fakten verdreht. Dafür entschuldige ich mich. Offensichtlich nimmt die Zahl der Ferkel am Strand doch ab.  Der Müllberg am Strand umfasste 2013 noch 27 Tonnen und ist im vergangenen Jahr auf 730 Kilo gesunken. Dementsprechend sind auch die Kosten geringer gewesen.

 
 
24.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 24.8.2018

 
Vorbildlich
In Porges werden die Strandbesucher aufgefordert, beim Verlassen des Strandes ihre Abfälle mitzunehmen. Auf großformatigen Plakaten schaut einem die 9-jährige Rosalie oder ihre Klassenkameraden in die Augen und sagen "ich gehe in Porges zur Schule und möchte nicht Deinen Müll auflesen. Also tu es selber und nimm ihn mit". Diese Botschaft wird in drei Sprachen, französisch, englisch und deutsch vermittelt. Die Gemeinde hat zu diesem Mittel gegriffen, weil der Müllberg am Strand von 2013 mit 27 Tonnen auf 73 Tonnen im vergangenen Jahr angewachsen ist. Durch die regelmäßige Müllbeseitigung entstehen der Gemeinde Kosten in Höhe von ca. 42.000 €, Tendenz steigend.
 
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23.08.2018
Quelle: Sud Ouest vom 23.8.2018

 
Fährtarife
Benoît Simian von Macrons Partei en marche hat am 9. Juli den Antrag gestellt, dass Anwohner der Region um die Girondemündung ermäßigte Fährtarife auf der Überfahr zwischen Royan und Pointe Grave, wie auch zwischen Blaye und Lamarque erhalten. Anwohner zahlen derzeit wie alle anderen auch 27 € für Passagier mit PKW. Das geht insbesondere für professionelle Pendler schnell ins Geld. Anwohner beklagen, dass dafür schon ein Monatseinkommen draufgeht. Nun ist ein politischer Streit über das pro und contra zu dieser Eingabe zwischen dem Abgeordneten und dem Präsidenten des Departement Gleyze ausgebrochen, der dieses Vorhaben nicht unterstützt. Übrigens, in Deutschland gibt es derartige Regionaltarife für die direkten Bewohner der Küsten.
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Auf eine Übersetzung verzichten wir, da die Informationen aus  französischen Quellen stammen.
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