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Schutz vor Ansteckung

Beim heutigen Einkaufen in Donaueschingen fiel mir einiges auf: keine Menschenmenge, diszipliniertes Abstand halten, Abstands-Markierungen an Theken, Plexiglas Abschottung der Kassierer(in), etc.

Wie anders scheint es lt. einem Bericht, in Pariser Supermärkten zu sein. Menschen die dicht gedrängt zum einkaufen stürmen, Kassierer(inen), die sich allein gelassen fühlen, weil zu wenig oder keine Schutzmaßnahmen ergriffen werden, etc. Mit Sicherheit kann der Bericht nicht verallgemeinert werden, sondern ist wohl eine Momentaufnahme, durchgeführt an einer Stelle.
   
Zu dem seit 23.03. in Kraft getretenen, verschärften Ausgehverbot in Frankreich gehört auch ein neues Formular, welches jeder entsprechend ausgefüllt, mit sich führen muss, wenn er "vor die Tür" geht. Das Formular ist aus dem Internet herunter ladbar -- Wohl dem, der über ein funktionierendes Internet und das benötigte Equipment verfügt. Was machen die, die darüber nicht verfügen und trotzdem aus triftigen Gründen das Haus verlassen müssen / wollen??
   
Den Link zum Formular "
ATTESTATION DE DÉPLACEMENT DÉROGATOIRE
" finden Sie hier und auf der home- Seite unter:
Neue Beiträge / aktuelles

 
Die nachfolgend aufgeführte
deutsche Übersetzung ist kein Ersatz für das Französische Original
und wird von den Ordnungskräften
nicht anerkannt
.

 
ASto
25.03.2020
------------------------------------------
BESCHEINIGUNG FÜR DAS AUSNAHMSWEISE VERLASSEN DER HEIMISCHEN WOHNUNG


Gemäß Artikel 3 des Dekrets vom 23. März 2020, das die allgemeinen Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-Epidemie19 im Zusammenhang mit dem gesundheitlichen Notstand vorschreibt
Ich, der Unterzeichner,
Frau/Herr :
Geboren am:
In :
Wohnhaft:
 
bescheinigen, dass meine Reise mit dem folgenden, durch Artikel 3 des Dekrets vom 23. März 2020, das die allgemeinen Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-Epidemie19 im Rahmen des gesundheitlichen Notstands vorschreibt, genehmigten Grund zusammenhängt (das Kästchen ankreuzen)1 :
 
Reisen zwischen dem Wohnort und dem Ort der Ausübung der beruflichen Tätigkeit, wenn sie für die Ausübung von Tätigkeiten, die nicht in Form von Telearbeit oder unaufschiebbaren beruflichen Reisen organisiert werden können, unerlässlich sind2.
Reisen für den Kauf von für die berufliche Tätigkeit notwendigen Gütern und wesentliche Einkäufe3 in Einrichtungen, deren Tätigkeit weiterhin zulässig ist (Liste auf government.fr).
Konsultationen und Betreuung, die nicht aus der Ferne erfolgen und nicht aufgeschoben werden können; Konsultationen und Betreuung von Patienten mit Langzeiterkrankungen.
Reisen aus zwingenden familiären Gründen, zur Hilfe für gefährdete Personen oder zur Kinderbetreuung.
Kurze Fahrten im Umkreis von höchstens einer Stunde pro Tag und in einem Umkreis von höchstens einem Kilometer um die Wohnung herum, die entweder mit der individuellen körperlichen Aktivität von Personen, unter Ausschluss jeglicher kollektiver sportlicher Aktivitäten und jeglicher Nähe zu anderen Personen, oder mit dem Ausgehen nur mit den in der gleichen Wohnung zusammenlebenden  Personen oder mit den Bedürfnissen von Haustieren zusammenhängen.
Gerichtliche oder administrative Vorladung.
Teilnahme an Missionen von allgemeinem Interesse auf Antrag der Verwaltungsbehörde.
Ausgefertigt in:                                   Am :                             um            (Uhrzeit)
(Datum und Uhrzeit des Beginns des Ausflugs sind obligatorisch zu nennen)
 
Unterschrift :
 
1 Personen, die eine dieser Ausnahmen in Anspruch nehmen wollen, müssen bei Reisen ausserhalb ihres Heimatlandes gegebenenfalls ein Dokument mitführen, das belegt, dass die betreffende Reise in den Geltungsbereich einer dieser Ausnahmen fällt.
2 Von Selbständigen zu verwenden, wenn sie kein von ihrem Arbeitgeber ausgestelltes Reisedokument erhalten können.
3 Einschließlich kostenloser Anschaffungen (Verteilung von Lebensmitteln usw.) und Reisen im Zusammenhang mit dem Erhalt von Sozialleistungen und
Neue verschärfte Gesetze zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona Virus

 
Die noch immer schnelle Ausbreitung des Coronavirus und die Missachtung der getroffenen Maßnahmen von Versammlungsverboten  - zum Glück nur von wenigen - zwangen die Regierung in Deutschland dazu, verschärfte Gesetze zu erlassen. Um die "Unverbesserlichen" zur Vernunft und Einhaltung der Gesetzte zu veranlassen hat heute z.B. Nordrhein Westfalen einen Bußgeldkatalog erstellt. Der unter anderem - lt. "Bild-Zeitung"  vorsieht:
Öffentliche Treffen von mehr als zwei Personen, die durch keine Ausnahme gedeckt sind, werden mit 200 Euro bestraft, Picknick und Grillen mit 250 Euro. Verstöße gegen das Besuchsverbot in Krankenhäusern oder Altenheimen mit 200 Euro etc.

 
In Frankreich wurde das Ausgehverbot verschärft.
Galten bislang das vor ca. 1 Woche erlassene Ausgehverbot:
Menschen dürfen nur noch für wichtige Erledigungen, wie zum Arbeiten, zum Einkaufen oder zum Arzt vor die Tür gehen.

 
So wurde auf Grund uneinsichtiger Bürger eine drastische Verschärfung in Kraft gesetzt. Demnach ist:  
Betätigungen wie Joggen oder Spazierengehen dürften nur noch im Umkreis von einem Kilometer des Wohnortes stattfinden und nur noch einmal täglich maximal eine Stunde lang.

 
Hoffen wir, dass diese Gesetze auch die Minderheit der Staatsbürger, die sich bislang nicht an die Vorgaben gehalten haben, zur Einsicht bringt und nicht noch schärfere Maßnahmen, die dann ALLE treffen, ergriffen werden müssen.
Fahrt nach Euronat

 
Es ist kaum zu fassen, aber wohl wahr!!

Da bemühen sich Regierungen, Länder um die Eindämmung des Coronavirus indem sie Ansammlungen verbieten, Bewegungseinschränkungen verordnen bis hin zu Ausgangssperren verhängen - alles um einer Ansteckungsgefahr entgegenzuwirken. Geschäfte werden geschlossen, der Reiseverkehr ist bis auf ein Minimum reduziert. UND....
 
In dieser Situation, wo es darauf ankommt, so wenig wie möglich Kontakte zu haben, wo immer wieder von allen zuständigen Stellen darauf hingewiesen
wird zu Hause zu bleiben,
meinen - in meinen Augen - völlig uneinsichtige Mitmenschen - unbedingt nach Euronat fahren zu müssen.
 
Unter welchen Bedingungen man das Haus verlassen darf, hat Euronat in Rundschreiben, wir auf unseren Seiten und in den Médoc-Notizen aufgeführt. Hier ist sicherlich nicht erlaubt von Deutschland, Frankreich oder anderen Ländern nach Euronat zu reisen. Und wer dies dennoch tut, handelt in meinen Augen mehr als rücksichtslos und unverantwortlich gegenüber der Gemeinschaft und sollte - meine Ansicht - die volle Schärfe des Gesetzes zu spüren bekommen. Denn diese Personen gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Und das ist genau das, was die Regierungen mit aller Macht versuchen zu verhindern.
Hier sind ALLE gefordert die getroffenen Maßnahmen einzuhalten.

 
Axel Stottmeister

22.03.2020
Schreiben der Euronat Direktion vom 20.03.2020

Da es immer wieder zu Verstößen gegen das Ausgehverbot gibt, hat die Euronat Direktion erneut darauf hingewiesen.

Offensichtlich gibt es immer noch Personen, die den Ernst der Lage nicht begriffen haben oder die Maßnahmen schlicht und ergreifend ignorieren wollen. Wenn das Verstehen und die Einsicht für die vom Staat ergriffenen Schutzmaßnahmen bei den Bürgern fehlt, dann bleibt für die Behörden nur ein scharfes Durchgreifen mit drakonischen Strafen. Dies ist bedauerlich aber in Frankreich wohl genauso wie in Deutschland. Während für Frankreich ein generelles Ausgehverbot gilt, haben in Deutschland die ersten Bundesländer ab heute ebenfalls zu dem Mittel der Ausgangsbeschränkung greifen müssen.
 
Das
Original der Gemeindeverordnung fnden Sie im Menü "home" unter News 20.03.2020

 
Hier die Übersetzung der
Gemeindeverordnung der Gemeinde Grayan et l'Hôpital vom 19.03.2020
:
----------------------------------------------------------
Der Bürgermeister der Gemeinde Grayan und l’Hôpital,

 
gestützt auf den Allgemeinen Kodex der Gebietskörperschaften, insbesondere auf die Artikel L 2212-1 è L 2213-23,
Unter Berücksichtigung des Gesetzes über das öffentliche Gesundheitswesen, insbesondere Artikel L.3131-1,
Nach dem Strafgesetzbuch, gestützt auf das Dekret n-2020-260 vom 16. März 2020 zur Regelung der Bewegungen im Rahmen der Bekämpfung der Verbreitung des Covid-19-Virus
 
Da es notwendig ist, die Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern, ist die Bewegung (sind Fahrtätigkeiten) jeder Person von ihrem Wohnort aus verboten, mit Ausnahme der im oben genannten Erlass aufgeführten Bewegungen.
 
In Anbetracht des sanitären (Gesundheits) Ziels und um die Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern, ist es ratsam, die Zugänge zu (den) Versammlungsstätten wie (die) Parkplätze der Strände zu schließen.
 
 
ARTIKEL 1: Betrifft den Zugang zu den Stränden und Parkplätzen an den Stränden. Wegen der Pandemie der Coronaviren Krankheit (Covid-19) und um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden, ist  das Betreten der Strände von Gurp, Négade, Zentral-Euronat, Süd- Euronat sowie die gesamte territoriale Küstenlinie vom 19. März 2020 bis einschließlich 12. April 2020 zu jeder Tages- und Nachtzeit für Personen und Fahrzeuge, die nicht im Besitz einer von der Verwaltung ausgestellten Sonderverkehrserlaubnis sind, verboten.
 
ARTIKEL 2: Dieses Verbot wird am Eingang der jeweiligen Stätten angebracht, es werden Verbotsschilder an den betreffenden Sektoren aufgestellt und die Benutzer werden vom städtischen Personal und der  städtische Polizei, informiert.
 
ARTIKEL 3 : Die Zugangsbeschränkungen der vorliegenden Verordnung betreffen nicht die kommunalen Fahrzeuge, das kommunale Personal, die Strafverfolgungs-, Notfall- und zivilen Sicherheitsdienste.
 
ARTIKEL 4. Verstöße gegen diese Anordnung setzen die Betroffenen der Verfolgung und Bestrafung aus, wie sie in den geltenden Vorschriften vorgesehen sind.
 
ARTIKEL 5 : Die Ergänzung des vorliegenden Dekrets wird an den Préfekten aus dem Departement Gironde, und den Sous-Préfekten, gerichtet.
- Herr Direktor der Technischen Dienste ;
- Der Kommandant der Brigaden der Gendarmerie Nord Médoc;
- Herr Kommandant des SDIS von Soulac sur Mer;
 
Sie sind, jeder soweit es ihn betrifft, mit der Ausführung dieses Dekrets beauftragt.
Angeordnet in Grayan et l’Hôpital, 19. März 2020
 
Der Bürgermeister - - bescheinigt unter seiner Verantwortung die Vollstreckbarkeit dieser Urkunde, die am 19. März 2020 ordnungsgemäß ausgehängt wurde.
58, rue des Goélands - 33590 GRAYAN ET L'HÔPITAL - Tel. 05 56 09 43 01 - Fax 05 56 09 54 73
E-Mail: demarie.grayan@orange.fr

Da in Frankreich ein allgemeines Ausgeh- und Versammlungsverbot gilt, veröffentlichen wir bis auf Weiteres keine Informationen zu Veranstaltungen


 
Axel Stottmeister


cie-ige


20.03.2020

Euronat im Corona Modus?


 
Wenn Euronat wie das kleine gallische Dorf in den Asterix Heften wäre, dann könnte man sich problemlos innerhalb der Umzäunung bewegen. Aber….. innerhalb Euronats ist man genauso wie in anderen Dörfern und Städten Frankreichs an den Ausgeh-Verbots-Erlass gebunden. Auch wenn Euronat durch einen Zaun nach außen hin abgegrenzt ist!!

In einem
Schreiben der Euronat Direktion vom 19.03.2020
wird auf diese Situation noch einmal eindringlich hingewiesen:

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LEBENSWICHTIGE INFORMATIONEN !


Ausschließlich für die Personen die momentan in Euronat isoliert sind

­

Die Leitung von Euronat möchte alle Besitzer von Chalets und Mobilheimen daran erinnern, dass die staatlichen Vorschriften eine Eindämmung für alle erfordern.
Sicherlich ist unser Platz schön und das Wetter mild, aber Versammlungen sind absolut verboten: Boules sind verboten, Aperitifs und Partys zwischen Nachbarn sind verboten, usw...
Aus diesem Grund gibt die nationale Gendarmerie regelmäßig und zufällig Euronat weiter, und alle Verstöße gegen die nationalen Bestimmungen werden mit 135 € pro Person bestraft.
Wir appellieren an Ihren Bürgersinn, sich der Situation, in der sich das Land befindet, bewusst zu werden; dies gilt auch für das Médoc.
Je mehr wir diese Bestimmungen individuell respektieren, desto kürzer wird die Haftzeit sein. Und umgekehrt.
­
Die Leitung
-------------------------------------------
Es liegt sicherlich in jedermanns eigenem Interesse, diese Anordnungen sehr ernst zu nehmen. Denn alle angeordneten Maßnahmen dienen letztendlich dem Schutz aller und richten sich gegen die schnelle Verbreitung des Corona Virus.

Noch weiß niemand mit Sicherheit zu sagen, wie lange diese Maßnahmen notwendig sind. Aber je weniger Menschen sich anstecken, desto besser und desto schneller können diese einschränkenden Maßnahmen aufgehoben werden. Und das wollen wir sicherlich alle.

 
Axel Stottmeister

Cie-ige

19.03.202
Schreiben der Euronat Direktion vom 18.03.2020

 
Besitzer von Ganzjahres-Wohnwagen und Mobilheimen:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir erinnern Sie daran, dass die Regierung drastische Eindämmungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung von Covid-19 ergriffen hat.
 
Daher ist es nicht erlaubt sich fortzubewegen und kein Kunde sollte sich auf einen Campingplatz begeben. Euronat ist, wie alle Campingplätze, per Ministerialverordnung bis mindestens 15. April für die Öffentlichkeit geschlossen.
 
Es gibt nur eine Regierungsdevise: "Bleiben Sie zu Hause".
 
Für diejenigen, die vor der Umsetzung dieser Maßnahmen vor Ort waren, bitten wir Sie, jegliche Versammlungen zu vermeiden und Ihre Fortbewegungen auf die notwendigsten Einkäufe zu beschränken.
 
Wir zählen auf Ihr Verständnis und danken Ihnen für Ihren Bürgersinn.
 
Die Direktion
 
Bungalow-Eigentümer:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir erinnern Sie daran, dass die Regierung drastische Eindämmungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung von Covid-19 ergriffen hat.
 
Daher ist es nicht erlaubt sich fortzubewegen. Euronat ist, wie alle Campingplätze, per Ministerialverordnung bis mindestens 15. April für die Öffentlichkeit geschlossen.
 
Es gibt nur eine Regierungsdevise: "Bleiben Sie zu Hause".
 
Für diejenigen, die vor der Umsetzung dieser Maßnahmen vor Ort waren, bitten wir Sie, jegliche Versammlungen zu vermeiden und Ihre Fortbewegungen auf die notwendigsten Einkäufe zu beschränken.
 
Wir zählen auf Ihr Verständnis und danken Ihnen für Ihren Bürgersinn.

 
Die Direktion
Schreiben der Euronat Direktion vom 17.03.2020

 
Objet : Virus Covid-19
 
Madame, Monsieur,
 
Le gouvernement vient d’annoncer une mesure de confinement général de 15 jours à compter du 17 mars midi, afin d’enrayer la propagation du Covid-19.
 
Cette mesure s’applique à l’ensemble du personnel d’EURONAT jusqu’au 31 mars inclus.
 
L’accueil du public est quant à lui, toujours interdit jusqu’au 15 avril selon les informations disponibles à ce jour.
 
Nous vous demandons expressément de respecter les consignes gouvernementales et de rester chez vous.
 
Pour ceux qui sont présents à Euronat, au-delà des mesures de confinement, nous vous demandons également d’annuler toute demande de livraison et d’intervention d’artisans ou d’entreprises extérieures
 
La Direction
 
Betreff : Covid-19 Virus
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
Die Regierung hat gerade eine 15-tägige allgemeine Eindämmungsmaßnahme angekündigt, die am 17. März um 12 Uhr mittags beginnt, um die Ausbreitung von Covid-19 zu stoppen.
 
Diese Maßnahme gilt für das gesamte EURONAT-Personal bis einschließlich den 31. März.
 
Der Empfang der Öffentlichkeit ist nach den bisher vorliegenden Informationen noch bis zum 15. April verboten.
 
Wir bitten Sie ausdrücklich darum, sich an die staatlichen Vorschriften zu halten und zu Hause zu bleiben.
 
Für diejenigen, die sich bereits in Euronat aufhalten, bitten wir Sie, über die Einschließungsmaßnahmen hinaus auch alle Anfragen für Lieferungen und Interventionen von externen Handwerkern oder Unternehmen zu stornieren.
 
Die Verwaltung
Euronat: Eigentümer, Besucher und die aktuelle Situation

 
Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus bestimmen das Tagesgeschehen. So sind z.B. seit heute die Grenzen zwischen Deutschland und Frankreich faktisch geschlossen. Der Urlauberverkehr soll gestoppt werden. In Frankreich sind nur noch Lebensmittelgeschäfte, Pharmazie und Tankstellen offen. Und Euronat ist – wie die Geschäftsführung in der heutigen E-Mail schreibt - ebenfalls geschlossen – die Rezeption nicht mehr besetzt, die Geschäfte geschlossen. Diese vom Ministerium angeordnete Maßnahme gilt bis zum 15. April.

 
Eigentümer sind von dieser Maßnahme nicht betroffen, sie können rein- und rausfahren. Die Frage ist, ob man jetzt als Eigentümer noch von Deutschland nach Euronat fahren kann (oder will). Den Berichten zu Folge wird man als Tourist bereits an der Grenze zu Frankreich zurückgewiesen. Ob hier der Hinweis auf Besuch seines Hauses in Euronat ausreichend ist, wird sich ggf. zeigen.  
Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
 
Axel Stottmeister

Cie-ige

16.03.2020
Wann kann man wieder nach Euronat?
Eine gute Frage. Doch eine Antwort mit einem Datum kann momentan niemand geben. Alles was man hört, liest und sieht gipfelt in der Aussage: wir haben den Höhepunkt der Pandemie noch nicht erreicht. So ist es nur logisch, dass die getroffenen Maßnahmen erst einmal bestehen bleiben.
Das heißt:
in Frankreich gilt eine verschärfte Ausgangssperre
in Deutschland gilt ein Bewegungsverbot
Euronat hat geschlossen
die Grenzen zu Frankreich sind für Reisen geschlossen (bis auf begründete Ausnahmen)
 
So kristallisiert sich die Gewissheit heraus, dass man Euronat in den nächsten Wochen nicht besuchen kann. Zu Hause bleiben ist angesagt.
ASto
28.03.2020
Kontaktverbot wird deutschlandweit bis 19.04.2020 verlängert

Die Ansteckung mit dem Corona Virus ist in Deutschland noch nicht rückläufig. Jetzt über eine Lockerung oder sogar Aufhebung der Kontaktbeschränkung zu reden ist nicht realistisch. Kanzlerin Angela Merkel verkündet, dass die Kontaktbeschränkungen deutschlandweit
bis zum 19.04. gelten, wobei man am 14.04. über die Lage reden will. Momentan ist es zu früh darüber nachzudenken die Kontaktbeschränkungen zu lockern.
Generell soll auf private Reisen und Besuche von Verwandten verzichtet werden. Dies gelte auch für überregionale touristische Tages- Ausflüge (Osterausflüge).
In Österreich ist seit heute das Tragen einer Schutzmaske beim Einkauf in einem Supermarkt Pflicht. Um dieser Vorschrift nachzukommen haben einige Supermärkte kostenlos Masken an ihre Kunden verteilt.
In Deutschland diskutiert man das Thema noch, da bei einer einfachen Maske (z.B. einer selbst genähten) der Schutz-Effekt mehr darin besteht, dass der Träger bei Husten, Niesen die ausgestoßenen Partikel nicht weit verteilt. Diese einfachen Masken können nicht vor einem Virus einer infizierte Person schützen.
Nach wie vor gilt deshalb: Abstand halten und die Hygiene Vorschriften ernst nehmen - also Hände mit viel Seife und Wasser gründlich waschen.
 
ASto
01.04.2020 (Bericht ist KEIN April Scherz)
Quelle: ARD Nachrichten 01.04.2020
Internetseite der Deutschen Botschaft in Frankreich
Auf einer von der Deutschen Botschaft in Frankreich eingerichteten Internetseite werden aktuelle Informationen in deutscher Sprache
über die geltenden Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona Virus gegeben.
 
Klick hier.
 
ASto
04.04.2020
Quelle: https://medoc-notizen.eu/coronavirus
Positiv denken
Es ist sicherlich nicht einfach unter all den täglich / stündlich neuen Meldungen über "Neue Infektionen in..." den Reportagen über die Auswirkung von Geschäfts Schließungen, Produktions Stopps, Problemen mit  Ausgangs Beschränkungen, etc. auch einmal positive Meldungen heraus zu filtern.
Sowohl in Frankreich, als auch in Deutschland beginnt "hinter den Kulissen" eine Debatte über das Thema: "
wie können wir die restriktiven Maßnahmen so zurückfahren, dass einerseits die Corona-Ansteckungs-Gefahr gering gehalten wird und andererseits die Wirtschaft wieder langsam hochgefahren werden kann". Man ist sich darüber klar, dass der Zeitpunkt "wann" heute noch nicht zur Diskussion steht.
Aber es gibt Hoffnung. Und dazu passt die Information aus Euronat.
Wie wir "aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle" erfahren haben, hat Euronat viele Gäste darüber informiert, dass sie mit Hochdruck daran arbeiten, alles für die neue Saison herzurichten. Dabei hoffen sie darauf, dass Gäste bereits Anfang Mai wieder alle Annehmlichkeiten wie z.B. Thalasso oder Schwimmbad nutzen können.
Bislang gilt die in Frankreich verhängte Ausgangssperre bis 15 April. Es wird damit gerechnet, dass Präsident Macron in seiner angekündigten Rede am Ostermontag (13.04.) eine Verlängerung  der Ausgangssperre verkünden wird. Entscheidungen wie es weitergeht werden zur Zeit von Experten beraten und wohl auch in seine Rede einfließen.
Warten wir es ab und halten uns, trotz des schönen Wetters, an alle Regeln und minimieren durch entsprechende Hygiene und Kontakte die Gefahr einer Ansteckung.
 
ASto
09.04.2020
Verlängerung der Ausgangsbeschränkung in Frankreich bis 11. Mai 2020
Nun ist es amtlich, was man bislang nur mehr oder weniger vermutet hat. Gestern - Oster-Montag - hat Präsident Macron in seiner Rede an die Nation verkündet, dass die bislang geltende Ausgangsbeschränkung mit allen ihren Regeln und Vorschriften bis zum 11.Mai verlängert wird. Die Anzahl der Neuerkrankungen ist zwar leicht rückläufig aber immer noch so, dass an eine Lockerung der Ausgangsbeschränkung nicht gedacht werden kann. Gemeinsame Anstrengungen vom medizinischen Personal und Regierung ist es gelungen die Pandemie zu beherrschen. Die Regierung arbeitet an einen Plan, wie nach dem 11. Mai das öffentliche Leben wieder allmählich zur Normalität geführt werden kann. Bis zum 11. Mai bleiben aber auch Cafès, Restaurants und Hotels und auch die Grenzen für den Tourismus geschlossen.
In Deutschland erwarten wir zum Mittwoch den 14.04. Informationen, wie die Lage ist und welche Maßnahmen weiterhin getroffen werden.  
Warten wir es ab und halten uns an die bestehenden Regeln.
 
ASto
14.04.2020
Verlängerung der Corona Ausgangsbeschränkungen
Am Oster-Montag hat Staatspräsident Macron in einer mit Spannung in ganz Frankreich erwarteten Fernsehansprache die vom 17. März geltende Ausgangsbeschränkung bis zum 11. Mai verlängert.

Welche Maßnahmen nach dem 11. Mai getroffen werden müssen um der Pandemie Herr zu werden, ist z.Zt. noch nicht spruchreif. Es kann eine Lockerung geben, bei der das Tragen von Gesichtsmasken für bestimmte Berufe, Menschen die engeren Kontakt zu anderen haben oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln angeordnet werden kann. Genauso ist im Gespräch ob ein besonderer Schutz für bestimmte Altersgruppen festgelegt werden soll.
Bis dahin bleiben aber alle Hotels, Cafés, Theater usw. geschlossen und das könnte sich auch noch nach dem 11. Mai als notwendig herausstellen. Es darf auch weiterhin nur aus besonderen Gründen das Haus verlassen werden, wobei nach wie vor ein ausgefülltes Formular – "attestation de déplacement" (Bescheinigung, dass man Haus oder Wohnung nur zum Zwecke des Einkaufens, des Arztbesuches, zur Arbeit und einmal Tag zum Spazieren gehen verlässt).
Lt. Auswärtigem Amt ist die Landesgrenze zwischen Deutschland und Frankreich ist nicht geschlossen, unterliegt seit dem 16.03.2020 jedoch verschärften Kontrollen. Im Rahmen der Ausgangssperre sind nicht unbedingte Reisen und soziale Kontakte verboten. Personen, die nach Frankreich einreisen, auch Berufspendler, müssen seit dem 6. April 2020­eine internationale Einreisebescheinigung mit sich führen, die Sie auf der Seite der französischen Botschaft herunterladen und vor Einreise selbst ausfüllen müssen. Dabei ist: die Rückkehr nach Frankreich von Franzosen und Personen mit
ständigem Wohnsitz in Frankreich gegen Vorlage einer Sonderbescheinigung für die Einreise nach Kontinentalfrankreich und einer Sonderausgangsbescheinigung innerhalb Frankreichs möglich.
 
Während also Frankreich noch völlig abgeschottet bleibt, sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz erste Lockerungen der Bewegungseinschränkung beschlossen worden. So wird in Deutschland zwar das Kontaktverbot bis zum 03. Mai verlängert, aber es gibt Lockerungen, die auch Bundesländer spezifisch sein können. Ab Montag, den 20.04. sollen z.B kleine Geschäfte (bis 800m²), Autohändler, Fahrrandhändler wieder aufmachen dürfen, wobei aber sichergestellt sein muss, dass die Hygiene und Abstandsregeln eingehalten werden. Veranstaltungen und Versammlungen sind bis auf weiteres untersagt. Und die Öffnung der Schulen soll ab 04.05. möglich sein, wobei noch nicht klar ist für wen. Allerdings sind Großveranstaltungen noch bis 31.08. verboten.
Diese Lockerungs-Maßnahmen haben natürlich wieder ihr Für und Wider. Aber sie sind unbedingt notwendig, um einen rasanten Anstieg der Neuinfektionen zu verhindern. Die von der Bundeskanzlerin verkündeten Maßnahmen werden in einen Rhythmus von 14 Tagen auf ihre Wirksamkeit geprüft.
 
Lt. Robert Koch Institut ist die Reproduktionszahl weiter gesunken – auf 0,7; d.h. "das im Durchschnitt nicht mehr jede Person eine andere ansteckt". Das zeigt, dass die getroffenen Maßnahmen gewirkt haben. Ermutigend sei auch – erklärt Gesundheitsminister Spahn -, dass seit dem 12.04. täglich mehr Menschen genesen als es neue Infizierte gebe
 
Hoffen wir, dass sowohl die Maßnahmen, die in den einzelnen Ländern beschlossen wurden greifen und wir möglichst bald zu einer gewissen Normalität zurückkehren– und damit auch wieder Reisen können.
 
ASto
17.04.2020
Reisen im Corona Modus
Wer am 28.04. die von Euronat an alle Hauseigentümer verschickte E-Mail gelesen hat und sich schon darauf gefreut hat, bald wieder nach Euronat reisen zu können, wurde noch am gleichen Tag durch die Rede von Premierminister
Édouard Philippe daran erinnert, dass die Corona Pandemie noch lange nicht besiegt ist und wir noch lange mit dem Virus leben müssen. Frankreich will schrittweise eine déconfinement (Rückkehr zur Normalität) angehen. Hierbei will man sich an die jeweiligen lokalen Gesundheitssituationen anpassen. Das heißt, dass Lockerungsmaßnahmen den individuellen Fallzahlen der Departements angepasst werden. Aber allgemein gilt der konsequente Gebrauch von Gesichtsmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln, die Einhaltung von Mindestabständen und ab dem 11.05. eine 100km Bewegungsgrenze um den Wohnort (ohne die bis dahin notwendige Bescheinigung, wobei ein entsprechendes Gesetz noch notwendig ist).
Das gilt alles unter dem Vorbehalt, dass sich die Fallzahlen nicht verschlechtern.
Über weitere Lockerungsmaßnahmen in Frankreich haben wir bereits berichtet (Bericht: Euronat für Eigentümer bald wieder offen).
 
Nachdem auch vom Bundeskabinett beschlossen wurde, dass die Reisewarnung bis zum 14.05 verlängert wurde und Bundesinnenminister Seehofer die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen bis zum 15.05 verlängern will, wird eine Urlaubsreise nach Euronat noch warten müssen (leider).
 
ASto
29.04.2020
Zurück zur Normalität – aber stark "gebremst"
Der Gesundheitsminister O. Véran kündigte am 02.05.2020 den Entschluss der Regierung an, der während einer Ministerratssitzung beschlossen wurde, dass der
Gesundheitsnotstand in Frankreich um weitere 2 Monate – bis zum 24.Juli – verlängert wird. Eine Aufhebung zum 23.05. wäre verfrüht – das Risiko eines Wiederaufflammens der Pandemie zu groß.
 
Am 11. Mai werden einige der bis dahin bestehenden Restriktionen gelockert so z.B. wird keine Bescheinigung mehr notwendig sein, wenn man auf die Straße geht. Allerdings wird das Tragen von Gesichtsmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Pflicht gemacht.
Die heute in der Sudouest veröffentlichte Karte zur Klassifizierung der Departement entsprechend der Intensivität der Corona- Infektionen zeigt im Osten durchgängig rot (hoch) und im Westen fast alle Departements in grün (niedrig). Dennoch steht z.ZT. eine Strandöffnung nicht zur Diskussion.
 
So ist es momentan nur schwer vorstellbar, dass man vor dem 24.Juli von Deutschland nach Frankreich einreisen darf um nach Euronat zu gelangen. Wie sich die Situation weiter entwickelt und wann wieder ein gewisser Tourismus stattfinden kann, darüber kann man momentan noch nichts sagen.
Zumindest
bis 24. Juli hat man Gewissheit – kein Tourismus.
 
ASto

02.05.2020
Quelle: sudouest online 02.05.2020 – 16:47 Uhr (https://www.sudouest.fr/)
Karte: Quelle
Gesundheitsministerium Frankreich (Ministère des Solidarités et de la Santé)
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Wie geht es nach dem 11. Mai in Frankreich weiter?
Nachdem der Premierminister E. Philippe für seine Pläne zum déconfinement (Ausstieg aus den Beschränkungen) bei der Abstimmung vor dem Senat am 04.05. keine Mehrheit gefunden hat, geht die Debatte um den richtigen Weg und die zu treffenden Maßnahmen erst einmal weiter. Natürlich drängt auch die Tourismus Branche auf eine möglichst schnelle Normalisierung. Hotels, Gaststätten, Campingplätze haben bis jetzt schon immense Verluste zu verzeichnen. Und ohne – wie auch immer – geöffneten Strände ist auch kein großer Anreiz für Touristen gegeben in die Urlaubsgebiete zu fahren, zumal die 100km Regelung kaum über die am Atlantik liegenden Departements hinausreicht. Also, wer kann dann dorthin kommen???

Ein Großteil der Einnahme im Departement Aquitäine kommt aus dem Tourismus, wobei der Deutsch-Anteil nicht unerheblich ist. Wenn also diese Einnahmequelle weiter versiegt, so sieht es in dem Gewerbe sehr düster aus. Da das Gebiet bei der Corona Infizierung zum "grünen" Bereich zählt, können wir nur hoffen, dass von Seiten der Regierung Möglichkeiten geschaffen werden, diese Gegend auch zu erreichen (auch von Deutschland).
 
Während in Deutschland auf Grund der immer geringer werdenden Neuinfizierungen bzw. sogar 0 Infizierungen in einigen Bundesländern Lockerungsmaßnahmen durchgeführt werden können, so ist die Situation in Frankreich noch eine andere. Verständlich, dass man sich dann schwer mit dem Ausstieg aus den Beschränkungen tut. So kann man nur darauf warten, auf welche Maßnahmen sich die Regierung für die Zeit nach dem 11. Mai festlegen wird.
 
ASto
05.05.2020
Déconfinement nach dem 11. Mai
Der von Premierminister Philippe vorgestellte Plan zur déconfinement (Aufhebung der bestehenden Beschränkungen) fand bei einer Abstimmung im Senat am 04.05. keine Mehrheit. So wurde am 05. Mai darüber erneut debattiert wie das déconfinement nach dem 11. Mai aussehen soll.

Die definitive Abstimmung erfolgte am 07.05. so dass die entsprechenden Gesetze zum 11. Mai in Kraft treten können.
 
Wesentliche Punkte sind:
- Die Verlängerung des Gesundheitsnotstandes erfolgt bis zum 10. Juli (vorgeschlagen war bis 24. Juli)
- Am 11.Mai wird die schrittweise Aufhebung der bestehenden Beschränkungen begonnen
- Die Karte Frankreichs wurde - je nach Gesundheitssituation - in grüne und rote Departements aufgeteilt, für die differenzierte
 Maßnahmen gelten. So können z.B. in den 4 als rot eingestuften Departements keine Schulen geöffnet werden

- Der Premierminister E. Philippe appelliert an alle Menschen, die alt und bereits an Krankheiten leiden sehr strenge
  Vorsichtsmaßregeln einzuhalten
- Das wirtschaftliche und soziale Leben wird wieder beginnen, wobei auch größere Einkaufszentren wieder geöffnet werden können,
  wenn die Präfektur zustimmt
- Bars und Restaurants bleiben geschlossen
- Eine Mund-Nasen-Maske ist in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und für alle, die Publikumsverkehr haben Pflicht.
  Zuwiderhandlungen ziehen eine Geldstrafe von 135 € nach sich.
- TGV und Intercity Züge werden nur mit einer Kapazität von 50% ausgelastet, wobei eine Sitzplatz-Reservierung obligatorisch ist
- Ab 11. Mai ist es möglich sich ohne Bescheinigung in einem Umkreis von 100 km (Luftlinie) frei zu bewegen. Bei Überschreiten
  dieser Grenze aus beruflichen oder zwingenden Gründen ist ein neues Zertifikat notwendig
- Auch nach dem 11. Mai ist die allgemeine Regel, dass die Strände und Seen geschlossen bleiben. ABER mit Genehmigung des
  Präfekten kann von Fall zu Fall ein Zugang möglich sein
- Bis min. 15 Juni werden die Beschränkungen an Frankreichs Grenzen zu Ländern der Europäischen Union verlängert.
 
Link zur Karte
Quelle: https://www.sudouest.fr/2020/05/07/carte-deplacements-masques-le-gouvernement-detaille-ce-jeudi-son-plan-de- deconfinement-7465329-10618.php
Offene Grenzen aber wann?
 
Von der EU-Kommission kommt die Forderung an alle EU-Länder den seit Mitte März bestehenden Einreisestopp an den Außengrenzen noch einmal und zwar bis zum 15. Juni zu verlängern. Als Grund sieht die EU-Kommission, dass die Lage in Europa und weltweit noch weiter instabil sei und dass das Risiko einer weiteren Ausbreitung der Krankheit noch zu hoch sei. Von dieser Beschränkung sind bestimmte Berufsgruppen ausgenommen. Eine Entscheidung über die Einreisebeschränkungen kann aber jedes EU-Land für sich treffen.
 
Von dieser Regelung sind allerdings die Kontrollen an den Binnengrenzen Europas nicht betroffen. EU Innenkommissarin Ylva Johansson erklärte, dass es oberstes Ziel sei die Freizügigkeit innerhalb des Schengenraums wieder herzustellen sobald es die Gesundheitslage zulasse. Bundesinnenminister Horst Seehofer verteidigt die bislang bis zum 15. Mai angesetzten Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland. Frankreich will die Grenzen zu Deutschland bis min. 15. Juni geschlossen halten. Wobei es innerhalb des "kleinen Grenzverkehrs" an bestimmten Grenzübergängen Ausnahmen gibt. Es ist aber kein Tourismus erlaubt, was sich auch schon in Frankreich aus der 100 km Bewegungsgrenze um den Wohnort ergibt, die ab dem 11.05. in Kraft tritt.
 
Quelle: ARD Online Corona Krise – EU für Einreisestopp bis Mitte Juni 08.05.2020 18:28
 
ASto
09.05.2020
Strände im Médoc werden zum Wochenende wieder geöffnet
So sich keine Verschlechterung der "Corona-Lage" ergibt, werden zum Wochenende die Strände im Médoc wieder zugänglich sein. Eine Entscheidung darüber wird am kommenden Freitag (15.05.) von der Präfektin Fabienne Buccio im Beisein der regionalen Bürgermeister getroffen. Von den 20 betroffenen Gemeinden haben alle Bürgermeister bis auf die von Le Teich und Biganos und der Gemeinde Verdon entsprechende Anträge gestellt. Der Bürgermeister von Verdon will mit der Öffnung der Strände noch warten.
 
Es wird eine dynamische Nutzung der Strände geben. Darunter ist zu verstehen, dass man schwimmen, surfen, gehen oder laufen kann – nicht aber Sonnenbaden oder am Strand liegen.
Aber auch das ist ein kleiner Schritt in die von allen ersehnte Normalität.  
 
Grenzöffnung geplant
Noch ist nichts amtlich, aber…..nach einem Entscheid der Bundesregierung von heute, sollen die Kontrollen in Absprache ab Samstag (16.05.) zu Luxemburg eingestellt werden und zu Dänemark angestrebt werden. An den Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz bleibt alles so wie bisher bis zum 15. Juni. Es werde aber eine deutliche Lockerung und Vereinfachung geben. Außerdem wird zusammen mit den Nachbarländern beraten, für welche Personengruppen weitere Ausnahmen gelten sollen.
 
Innenminister Seehofer erklärt, dass ab Mitte Juni der freie Reiseverkehr angestrebt wird. Die komplette Öffnung setze aber voraus, dass "wir weiterhin energisch in der Bekämpfung des Infektionsgeschehen bleiben". Einen Beschränkung der Einreise aus Drittstaaten in die EU wird bis 15. Juni verlängert. Auch die zweiwöchige Quarantäne für jeden, der nach Deutschland kommt, soll lt. Seehofer nur noch für diejenigen gelten, die sich zuvor in Drittländern aufgehalten haben. Die Reisewarnung, deutete Bundesaußenminister Maas an, wird sicherlich früher für Europa aufgehoben als weltweit. Wobei es auch innerhalb Europa Unterschiede geben kann.
 
Das sind, unter den Umständen gesehen, gute Perspektiven für den Sommerurlaub in Frankreich. Aber alles unter der Prämisse, dass die Infektionsrate sowohl in Deutschland als auch in Frankreich nicht steigt.
 
Quelle: sudouest 12.05.2020
Quelle: Tageschau.de online 13.05.2020 – 13:21
 
ASto
Grünes Licht für die Sommerferien??
Der Premierminister Èdouard Philippe kündigte heute (14.05.) seinen Tourismusplan an: "die Regierung will den Tourismus zu einer nationalen Priorität machen" und "die Franzosen werden im Juli und August Urlaub machen können", vorbehaltlich "möglicher sehr lokaler Einschränkungen" die von der Corona Pandemie abhängen. Wer neben den Franzosen noch Urlaub in Frankreich machen kann, wurde nicht erwähnt.

Die Regierung wird 18 Milliarden zur Förderung des Tourismus ausgeben – für eine Branche, die seit Mitte März zum Stillstand gekommen ist. Nach der Freigabe der Soforthilfe will sich die Regierung sowohl um die Erholung als auch Wiederbelebung der Branche kümmern.
 
Quelle: sudouest 14.05.2020 – 12:27 Uhr
ASto
14.05.2020
Wiederbelebung des Tourismus in Frankreich
Um den 21.Juni herum soll zum Start der Sommer Saison eine "Höchstzahl von touristischen Einrichtungen wieder eröffnet werden", so der Staatssekretär für Tourismus Jean-Baptiste Lemoyne in eine Interview. Einen genauen Eröffnungsplan für die in Frage kommenden Stätten soll es bis zum 25. Mai geben.

Diese Ankündigung hat für die Wiederbelebung der Tourismuswirtschaft eine ausschlaggebende Wirkung. Das lässt sicherlich auch das seit März stillstehende Hotel- und Gaststättengewerbe und die Reiseveranstalter wieder hoffen. Auf die Frage nach dem Risiko, wenn sich wieder gleichzeitig zig. Millionen Menschen an den Stränden aufhalten, fordert er die "Verantwortung der Franzosen", die sie ja bereits in der bisherigen Bewältigung der Krise gezeigt haben. Genauso meint er, dass nicht unbedingt alle zusammen am selben Ort Urlaub machen werden.
 
Die Ankündigung von J.B. Lemoyne trifft im Kern das Gleiche wie die des Premierministers Èdouard Philippe, nämlich, dass
Franzosen im Juli und August ihre Ferien in Frankreich machen können.
Keiner hat etwas darüber gesagt, wie es mit dem EU-Tourismus ab diesem Zeitpunkt sein wird. Von Deutschland und der EU wird angestrebt, dass es ab 15. Juni wieder einen freien Grenzverkehr innerhalb der EU geben soll.
 
Quelle: sudouest 17.05.2020
ASto
17.05.2020
"Franzosen macht in Frankreich Urlaub"
 
Der nächste Termin für eine Neubewertung der déconfinement ist der 2. Juni. Dazu sollen die neuen Regeln – einschließlich der Organisation der Sommerferien - in der kommenden Woche bekannt gegeben werden.
Die französische Verkehrsministerin Élisabeth Borne sagt: "Jeder kann damit beginnen seinen Urlaub zu buchen. Dabei ist die Idee, dass die Franzosen ihren Urlaub in Frankreich verbringen".
Bis zum 2. Juni gilt die 100 km Regelung und welche Regelungen ab dort gelten werden, soll bis dahin geklärt werden. Auch Restaurants und Kaffee-shops in den als "grün" deklarierten Gebieten werden dann wissen unter welchen Bedingungen sie öffnen können.
Also warten wir ab unter welchen Bedingungen der Tourismus wieder starten kann.
 
Quelle: sudouest 24.05.2020
Quelle: ARD Blog 24.05.2020
 
ASto
24.05.2020
Grenzöffnungen
Einige europäische Länder haben ihre Grenzen für Touristen bereits geöffnet andere planen es in nächster Zeit zu tun. Es gibt aber keinen europäischen Plan für eine internationale Grenzöffnung.

Auch haben einige Länder momentan noch Beschränkungen und Isolationsmaßnahmen bei einer Einreise.
 
Hier ein Überblick, wobei diese Angaben nicht verbindlich sind:
 
Offen: Schweden, Niederlande, Portugal
Beschränkt offen: Estland, Litauen, Lettland

Ab 3 Juni offen: Italien
Ab 8. Juni Tschechien (beschränkt),  
Ab 13. Juni: Polen (beschränkt)
Ab 15. Juni: Deutschland, Frankreich, Schweiz, Österreich
Ab 1. Juli: Spanien, Griechenland
 
Öffnung mit Quarantäne: Norwegen (10 Tage), Finnland (14 Tage), England (14 Tage), Irland (14 Tage), Island (14 Tage)
 
Quelle: sudouest 24.05.2020
 
ASto
25.05.2020
Déconfinement Phase 2 – Erklärung am Donnerstag 28.05.2020
Für Donnerstag wird erwartet, dass der Premierminister Édouard Philippe die ab 2. Juni vorgesehenen Regeln für die Lockerungen – Rückkehr zur Normalität (Déconfinement) skizzieren wird. Dabei geht man davon aus, dass es eine weitere Lockerung der Beschränkungen auf der Basis der zurückgegangenen Patientenzahlen auf den Intensivstationen geben wird. Damit verbunden ist auch eine Aktualisierung der Karte, die seit dem 11. Mai Frankreichs Departements in "rot" und "grün", entsprechend der aktiven Virus- Zirkulation, Verfügbarkeit der Teste und Krankenhausbetten zeigt.
 
Sicherlich wird es mehr Lockerungen in den "grünen" Departements als in den "roten" geben. In den als "grün" markierten Departements werden wohl auch Bars und Restaurants wieder geöffnet werden – allerdings mit Hygiene-Vorschriften, die noch in der Bearbeitung sind.
Ab 2. Juni sollen auch
alle Strände wieder offen sein.
 
Zum Reisen über die momentan bestehende 100 km Grenze um den Wohnort wird erwartet, dass der Premier am Donnerstag ebenfalls etwas sagt. Denn wenn es möglich ist, dass Franzosen im Juli und August ihren Urlaub machen können (vorzugsweise in Frankreich) bedarf es einer neuen Regelung.
 
Quelle: sudouest 26.05.2020
 
ASto
26.05.2020
Frankreich Phase 2 der Déconfinement
Heute stellte Premierminister Édouard Philippe die Regeln der Phase 2 für das Déconfinement vor. Diese Phase gilt für die Zeit vom 02. Juni bis 21. Juni. "Die Ergebnisse aus gesundheitlicher Sicht sind gut", stellte er fest aber dies bedeutet nicht, dass man jetzt unvorsichtig sein darf. Für den Grad der Corona Infizierung zeigt die neue Departement Karte Frankreich bis auf Val d‘Oise grün. So kann die 100 km Bewegungsgrenze um den Wohnort aufgehoben werden, Cafés, Bars und Restaurants können geöffnet werden. Schulen und Hochschulen werden ab 2. Juni wieder geöffnet. Schwimmbäder, Sport- und Turnhallen können geöffnet werden. Alle Campingplätze in den "grün" markierten Departements können wieder eröffnet werden.

 
Einschränkungen in Phase 2. bleiben aber. So sind Versammlungen nach wie auf max. 10 Personen beschränkt. Kinos, Diskotheken, Spielsäle, Stadien und Rennbahnen bleiben bis 22. Juni geschlossen. Und auch die Grenze zu Deutschland bleibt noch bis zum 15. Juni geschlossen. Alle Bestimmungen zu Abstand und Hygiene bleiben bestehen.
 
Am 26.05. hat die französische Nationalversammlung die Freigabe der sog. Corona App "StopCovid" beschlossen. Damit können Franzosen ab kommender Woche den Dienst auf freiwilliger Basis nutzen. Mit Hilfe der App sollen Infektionsketten des Virus schneller und besser nachvollzogen werden. Èdouard Philippe fordert die Franzosen auf diese App. zu nutzen.
 
In Deutschland kritisiert der Bundesdatenschutzbeauftrage Ulrich Kelber die Verzögerungen bei der Entwicklung einer Corona-Warn- App. Diese hat sich daraus ergeben, dass man sich lange Zeit nicht darüber einig war, ob eine zentrale oder dezentrale Speicherung der Daten vorgenommen werden soll. Und ob eine zentrale Speicherung datenschutzrechtlich zulässig ist. Jetzt soll die Corona-Warn- App Mitte Juni fertig sein und die Nutzung wird freiwillig sein.
 
Laut Bundesaußenminister Heiko Maas soll die Reisewarnung des deutschen Auswärtigen Amtes für die EU-Länder ab dem 15.Juni aufgehoben werden.
 
Quelle: sudouest 28.05.2020
Quelle: ARD Nachrichten
ASto
28.05.2020
StopCovid App
Die französische Version der Applikation "StopCovid" ist heute freigeschaltet worden – und könnte benutzt werden. Aber es gibt eine Menge Kritik.

Grundsätzlich ist die Benutzung auf freiwilliger Basis. Die App funktioniert über Bluetooth. Hat man sich 15 Minuten oder länger in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten, erhält man einen Alarm in der eigenen App und kann sich dann testen lassen oder freiwillig in Quarantäne gehen. Die Daten werden auf einem zentralen Rechner gesammelt und ausgewertet. Auf Apple Geräten läuft die App nicht im Hintergrund.
 
Die deutsche Version der Corona Warn App. soll Mitte Juni zur Verfügung stehen. Sie wird auch auf freiwilliger Basis zu benutzen sein und funktioniert ebenfalls über Bluetooth. Dabei erfassen sie, welche Smartphone einander nahegekommen sind und warnen die Nutzer, wenn sie sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben. Sobald eine Person eine bestätigte Infektion in der App meldet, werden alle Personen, die sich in den Tagen zuvor dieser Person entsprechend genähert haben, automatisch benachrichtigt. Eine Benachrichtigung soll es aber erst geben, wenn die Telefone (das heißt die Personen) mehr als 5 Minuten in kurzem Abstand verbracht haben.
Die gesammelten Daten werden nicht – wie bei der französischen Version - zentral auf einem Server gespeichert, sondern es ist eine dezentrale Speicherung vorgesehen. Damit werden die beiden App’s sicherlich nicht miteinander kompatibel sein. Die App wird durch die Deutsche Telecom und SAP entwickelt wobei Google (Android) und Apple (iOS) die benötigten Schnittstellen freigegeben haben.   
 
Quelle: ARD Studio Paris 02.06.2020
Quelle: Zeit Online 20.05.2020
 
ASto
02.06.2020
Frankreich will den Gesundheitsnotstand am 10. Juli beenden
 
Am Dienstagabend kündigte die Regierung an, dass der auf Grund der Coronavirus-Bekämpfung seit dem 24. März bestehende Gesundheitsnotstand nicht über den 10. Juli 2020 hinaus verlängert wird. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf hat der Premier Èdouard Philippe bei der Kabinettssitzung präsentiert. "Selbst wenn die Epidemie unter Kontrolle ist, ist sie noch nicht besiegt", sagte die Regierungssprecherin Sibeth Ndiaye. "Der Coronavirus zirkuliere immer noch im Land".
 
Der Gesundheitsnotstand erlaubte es der Regierung z.B.: Menschen daran zu hindern ihre Wohnungen zu verlassen, das Tragen von Mundschutzmasken, die Schließung bestimmter Orte und die Einschränkung oder das Verbot öffentlicher Versammlungen.
 
In dem Gesetzesentwurf für die Zeit nach dem 10. Juli ist eine viermonatige Übergangszeit vorgesehen in der weiterhin Einschränkungen möglich wären. So könnte es möglich sein, dass für Transportmittel, öffentliche Einrichtungen, Versammlungen wieder einschränkende Maßnahmen ergriffen werden müssten. Sollten Maßnahmen  notwendig werden, wie sie zur Eindämmung der Pandemie ab dem 24. März getroffen wurden, so müsste die Regierung erneut den gesundheitlichen Notstand ausrufen.
 
Quelle: ARD Life-Blog 10.06.2020
Quelle: sudouest 10.06.2020
 
ASto
10.06.2020
Die Corona Krise ist noch nicht vorbei
Deutsche und auch französische Medien berichten über zunehmende Gewalt gegen die noch immer notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsgefahr. Demnach gibt es Menschen, die uneinsichtig sind und gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Räumen, Geschäften und Verkehrsmitteln protestieren. Man kann in Deutschland gegen alles und jedes protestieren, aber tätliche Angriffe gegen Polizei, Zerstörungen von Gegenständen, Geschäften, das gehört nicht zu einer Demonstration. Hier muss – ist meine Meinung – der Staat hart durchgreifen. Es ist frustrierend – nicht nur für die Polizeibeamten -, wenn von 200 vermummten gewalttätigen "Demonstranten" nur ganz wenige für ihre Taten bestraft werden.

Wenn allerdings dann, so wie in Frankreich geschehen ein Busfahrer, der 2 Männer auffordert ihrer Corona-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln nachzukommen, so brutal zusammengeschlagen wird, dass er an den Folgen stirbt, dann ist einiges "faul". Man kann nur hoffen, dass hier eine entsprechend harte Bestrafung erfolgt.
 
Diejenige, die meinen, dass die Corona-Pandemie vorbei ist, und die daher glauben man brauche sich nicht mehr an die von der Regierung angeordneten Schutzmaßnahmen zu halten, sollten sich die Fallzahlen und deren Ursache in den USA ansehen. Mehr als 50 000 Neuinfektionen pro Tag, über 100 000 Tote, ein überfordertes Krankensystem und ein Präsident der meint, dass bei seinen Wahlkampf-Großveranstaltungen weder Abstand halten noch Nase-Mund-Masken notwendig sind, sprechen eine deutliche Sprache.
In Fachkreisen ist man sich einig, dass Abstand halten, Mund-Nase Maske und Hygiene-Maßnahmen - wie gründlich Hände waschen - die Ansteckungsgefahr deutlich mindern. So hätten eine früher angeordnete Maskenpflicht zu Beginn der Corona-Pandemie mehr Menschleben gerettet. Dabei sind WHO und RKI in der Kritik, die anfangs einfache Masken als unwirksam erklärten. Aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Jeder sollte diese Erkenntnisse auch umsetzen.
 
Aus unserer unmaßgeblichen Beobachtung heraus, stellen wir fest, dass in Deutschland die Disziplin zum Mund-Nase Maske tragen höher ist als in Frankreich. "Küsschen rechts und Küsschen" links verbietet sich unserer Meinung nach derzeitig genauso wie Umarmungen, der Begrüßungs-Händedruck und Massenveranstaltungen bei denen ein Mindestabstand nicht gewährleistet ist.
 
Helfen Sie durch konsequente Einhaltung der Regeln mit, dass es durch die Euphorie der Urlaubsstimmung nicht zu einer neuen Infektionswelle mit allen ihren gesellschaftlichen Einschränkungen und wirtschaftlichen Problemen kommt.
 
ASto
11.07.2020
Urlaubszeit – Sorglosigkeit gegenüber Corvid 19???
Es mehren sich Meldungen, dass die Sorglosigkeit im Umgang mit den Corona Schutzmaßnahmen in der Urlaubszeit böse Folgen haben könnten. Ausgelassene Party-Feiern, bei denen hunderte Menschen eng bei eng feiern, den Mindestabstand ignorieren, auf Mund-Nase Masken verzichten, werden aus der Party Meile von Mallorca berichtet. In Nizza trafen sich ca. 5000 Menschen während eines Konzertes, Abstandsregeln und Maske tragen ignorierend. Und auch im Gebiet der Gironde waren über 2000 Menschen auf einer Party zusammen.

Am Samstag forderten 14 führende Ärzte das obligatorische Tragen von Masken an allen geschlossenen Orten um eine erneute Ausbreitung der Corvid-19-Pandemie zu verhindern. Es ist zwar unbequem, aber es ist momentan die wichtigste Voraussetzung für die Begrenzung der Ausbreitung des Virus. Anders als zu Beginn der Pandemie stehen genügend Masken zur Verfügung.
 
Das Gebiet der Gironde, welches bisher von der Pandemie relativ verschont geblieben ist, wurde zusammen mit 3 weiteren franz. Departements, am Freitag, den 11.07. vom französischen Gesundheitsministerium bei der täglich durchgeführten Risikoanalyse als "anfällig" eingestuft. Die Zahl der positiv auf Corvid-19 getesteten Fälle in der Region ist gegenüber dem Zeitraum 24.-30. Juni von 47 auf 82 Fälle im Zeitraum 01.-07. Juli gestiegen.
 
ASto
13.07.2020
Quelle: Sudouest 13.07.2020
Frankreich verschärft die Regeln zum Tragen von Nase-Mund-Schutzmasken
Ab Montag den 20.07.2020 gilt das Tragen von Schutzmasken nicht nur in allen öffentlichen Verkehrsmitteln sondern auch in allen öffentlich zugänglichen Räumen. Wer sich nicht an diese Regeln hält, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 135..-€.

 
Zu den öffentlich zugänglichen Räumen zählen z.B. Geschäfte, Einkaufszentren, Verwaltungen, Banken, überdachte Märkte und Versammlungs- und Ausstellungsräume,
Ferienzentren, Kinos, Theater, Gotteshäuser, Hotels, Museen, Bahnhöfe und Flughäfen.
 
An den öffentlich zugänglichen Stränden, Parks und auf der Straße ist es möglich sich ohne Maske zu bewegen.
 
 
ASto
Quelle Sudouest 19.07.2020
Frankreich – Ausdehnung der Maskenpflicht
Am 14.08. meldete Frankreich über 2800 neue Corona-Infektionen an einem Tag. Diese Rekordzahl ist die 3. in Folge. Die steigenden Infektionszahlen veranlassten Premierminister Castex bereits letzte Woche Maßnahmen anzukündigen. Die Zahlen signalisieren zwar noch keine explosionsartige Ausbreitung. Es ist aber erhöhte Vorsicht geboten und die strikte Einhaltung von Hygienevorschriften, Abstandsregeln und Tragen von Nase-Mund-Masken. Weiter sollen die Präfekten in ihrem Departements bestimmen in welchen Gebieten und auf welchen Straßen ab sofort Masken getragen werden müssen.

 
Die französiche Regierung hat Paris und ein Departement bei Marseille zum Corona-Hochrisikogebiet erklärt, da in diesen Gebieten die Corona-Infektionen stark angestiegen sind. So wurde z.B.  in Paris, wo bereits auf einigen Straßen das Tragen von Mund-Nase- Masken vorgeschrieben war, dies heute auch auf die Champs-Èlysées und rund um den Louvre ausgedehnt. Damit diese Vorschrift Gewicht bekommt, wurden intensive Kontrollen angekündigt.
Auch in 20 weiteren Departements liegen die Zahlen sehr hoch. Besonders unter den jungen Menschen nimmt die Gefahr der Übertragung zu. Premierminister Castex kündigte die Verlängerung des Verbotes von Veranstaltungen mit mehr als 5000 Personen bis zum 30. Oktober an.
 
Asto
Quelle: Sud Oeust 14.08.2020
ARD 14.08.2020
Reisewarnung für Teile von Frankreich
Seit einiger Zeit steigt sowohl in Deutschland als auch in Frankreich die Anzahl derjenigen, die sich mit Corona infiziert haben. So lautet z.B. die Meldung aus Frankreich: über 4000 Neuinfektionen an einem Tag vor allem bei jungen Leuten. Für die Schwerpunktgebiete: Île- de-France mit Paris und Provence-Alpes-Côte d'Azur hat Deutschland eine Reisewarnung ausgesprochen. Für alle, die aus Risiko- Gebieten zurück nach Deutschland kommen, gilt eine Testpflicht und bis zum Ergebnis einen häusliche Quarantäne. Das diese notwendige Maßnahme in der Reise- und Touristikbranche nicht willkommen ist, kann man verstehen. Die deutsche Reisewarnung trifft die Gastronomen in Frankreich besonders hart. Denn die Reisewarnung ermöglicht auch die kostenlose Stornierung von Pauschalreisen.

Neben diesen Risikogebieten wurde in vielen beliebten Städten wie z.B. in Paris, Marseille, Arles, Toulouse, Bordeaux auch eine Maskenpflicht im Freien – neben den bestehenden Anordnungen in öffentlichen Gebäuden und Fahrzeugen - angeordnet. Und diese Verordnung wird auch verstärkt kontrolliert.  
 
ASto
Quelle: ARD Tagesschau Internet 25.08.2020
 
PS: Auch in Soulac-sur mer und Montalivet sind einige Straßen definiert in denen eine Maskenpflicht besteht sh.auch Médoc-Notizen
Reisewarnung des Auswärtigen Amtes nun auch für Nouvelle-Aquitaine.
 
Die Neuinfektionen in Nouvelle-Aquitaine haben jetzt auch hier die als kritisch angesehene Marke von mehr als 50 Personen auf
100 000 überschritten. Dabei ist dies nicht flächendeckend zu sehen sondern es sind bestimmte Orte wie. z.B. Bordeaux, Lacanau, Arcachon. Im nördlichen Médoc sind die Fallzahlen dagegen geringer. Aber das heißt nicht, dass man hier die Hygiene Maßnahmen vernachlässigen könnte.
-
Abstand halten, Mund-Nase-Maske tragen, gründlich Hände waschen, die angebotenen Desinfektionsmittel benutzen, Infektionsrisiko durch Beschränkung auf nur notwendige Kontakte minimieren und größere Menschen-Ansammlungen vermeiden sollte jedem in "Fleisch und Blut" übergehen.
 
Was bedeutet die Reisewarnung für Urlauber, die aus diesen Gebieten nach Deutschland zurückkehren?
 
Bei Einreise nach Deutschland mit Voraufenthalt in einem Risikogebiet innerhalb der letzten 14 Tage
 
 - müssen Sie sich nach der Einreise in Deutschland unmittelbar an ihren Zielort begeben,
 - sich dort häuslich absondern bis ein negatives Testergebnis vorliegt (Einzelheiten hierzu unter: Ausnahme: negatives Testergebnis nachweisbar) und das negative Testergebnis den zuständigen Behörden, i.d.R. Gesundheitsamt, auf Anforderung nachweisen und
  - sich per E-Mail oder Telefon bei der für Sie zuständigen Behörde, i.d.R. Gesundheitsamt am Wohnort/Unterkunft melden.
 
Bei der Einreise aus einem Risikogebiet gilt außerdem eine Pflicht sich testen zu lassen
 
(Auszug aus: Auswärtige Amt -- Informationen zu Einreisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen in Deutschland)
 
ASto
10.09.2020
Corvid-19 in der Gironde
Bei einer Pressekonferenz zwischen der Präfektur der Gironde, der Stadt Bordeaux, dem Universitätskrankenhaus und der Neuen Regionalen Gesundheitsbehörde Aquitaine wurde die Epidemiesituation in ihrer alarmierenden Dimension offengelegt. Die als rote Zone eingestufte Gironde hat eine weitere Schwelle überschritten.
In dem Gebiet Gironde hat sie sich die Infektionsrate innerhalb von zwei Wochen verzehnfacht.
"In diesem Gebiet beträgt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung nun 150/100.000. In der Stadt Bordeaux sind es 271/100.000. Aber noch beeindruckender ist es in der Altersgruppe der 20-40-Jährigen, wo die Viruszirkulationsrate innerhalb weniger Tage auf 470/100.000 Einwohner angestiegen ist".

Heute ist die Gironde das am dritthäufigsten betroffene Gebiet in Frankreich.
Quelle: Sud Ouest 09.09.2020
Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten Vom 6. August 2020
Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen und Testungen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Coronavirus
Beängstigend steigende Zahlen bei Neuinfektionen durch das Corona Virus in Frankreich
Auf 16.000 Neuinfektionen am gestrigen Tag ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen gestiegen. Dabei ist besonders die Stadt Marseille betroffen. Dass die Regierung Maßnahmen ergreifen muss, sollte eigentlich jeder verstehen. Nicht so die, die gegen die Schließung von Restaurants, Cafés, Bars protestieren. Auf der einen Seite verständlich, denn viele Gastronomen sehen einen baldigen Bankrott auf sich zu kommen. Ein Lockdown - auch wenn er "nur" für 14 Tage gelten soll, ist aus ihrer Sicht ruinös. Aber die andere Seite ist die, dass sich die Intensivstationen der Krankenhäuser zunehmend füllen. Auch 300 auf 100 000 Einwohner in Marseille ist alarmierend. Und Frankreichs Premierminiser - Jean Castex - schloss deshalb einen generellen Lockdown nicht aus.
In Paris und in anderen vom Coronavirrus stark befallenen Städten sieht es nicht so viel besser aus. Auch hier gilt vom kommenden Montag an dass Bars ab 22 Uhr schließen müssen und Schwimmbäder, Fitnessstudios, Festhallen geschlossen bleiben.
 
Quelle: ARD Internet Nachrichten 25.09.2020
ASto
Neuinfektionen_Frankreich_Sept_2020__550_x_283_
Verhalten bei der Rückkehr nach Deutschland
Einen Bericht über die Maßnahmen bei der Rückkehr nach Deutschland aus einem Risikogebiet finden Sie unter "Euronat Seite/ aus Euronat"-
Kick hier
ASto
Neubewertung der Risikogebiete durch das Robert Koch Institut
 
Frankreich: Ganz Frankreich mit Ausnahme der Region "Grand-Est" wird als Risikogebiet eingestuft
Belgien: das gesamte Land wird als Risikogebiet eingestuft.
 
"
Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, kann gemäß den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer, eine Pflicht zur Absonderung bestehen". (Text -Quelle rki)
 
Es ist noch nicht beschlossene Sache, aber es wird darüber diskutiert, dass ab dem 15. Oktober für Einreisende aus Risikogebieten neue Regeln gelten werden.
 
ASto
01.10.2020
2020-09-Sept_Neuinfektionen_Frankreich__550_x_283_
Was müssen Rückkehrer aus Risikogebieten bei der Einreise nach Deutschland tun?
 
-
Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss sich unverzüglich in Quarantäne begeben und die zuständige
 Behörde (Gesundheitsamt) kontaktieren und ihr mitteilen, dass man in Quarantäne ist.

- Folgende Angaben sind mitzuteilen: Name, Vorname, Geburtsdatum, Reiseroute, Kontaktdaten und Angaben über mögliche
 Symptome.

-
Wer bei sich Symptome feststellt, die auf eine Erkrankung mit COVID.19 hinweisen (vor allem Fieber, trockener Husten, Störung des
 Geschmacks- Geruchssinns) muss die zuständige Behörde hierrüber unverzüglich informieren.
- Zur Testung darf das Haus verlassen werden. Die Quarantänepflicht besteht zwingend bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses.
-
Die Aufhebung der Quarantäne erfolgt durch die zuständige Behörde (Gesundheitsamt)
- Positive Testergebnisse werden der zuständigen Behörde automatisch mitgeteilt, negative Ergebnisse nicht.
Frankreich verhängt Ausgangsperren in mehreren Städten
Wegen massiv gestiegener Corona-Infektionen verhängt Frankreich ab kommenden Wochenende für folgende Städte Ausgangssperren: Großraum Paris, Grenoble, Lille, Rouen, Lyon, Aix-Marseille, Saint-Étienne, Toulouse und Montpellier. Die Ausgangsperren gelten zwischen 21 Uhr und 6 Uhr und gelten erst einmal für 4 Wochen. Die Sperre gelte unter anderem auch für Kinos, Restaurants, Theater.

Verstöße gegen die Ausgangssperre werden mit drastischen Geldbußen geahndet.
Außerdem wird wegen der dramatisch gestiegenen Corona-Infektionen ab Samstag (17.10.) der Gesundheitsnotstand wieder eingeführt.
In seiner Fernsehansprache, in der Macron die neuen Restriktionen verkündetet, rief er außerdem dazu auf, auch private Zusammenkünfte auf 6 Personen zu beschränken und Mund-Nasen-Masken so weit wie möglich zu tragen.
 
ASto
15.10.2020
Quelle: ARD Online-Nachrichten 14.10.2020 / Sudouest 14.10.2020
Neue Quarantäne-Regeln ab 8. November in Deutschland
Eigentlich war eine Neuregelung bereits für den 15. Oktober vorgesehen – jetzt soll die neue Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten ab dem 8. November gelten. Dies wurde am 14. Oktober in einer Musterquarantäneverordnung verabschiedet, wobei die konkrete Umsetzung bei den Bundesländern liegt.

 
Ab 8. November gilt:
- Wer sich für 10 Tage vor der Rückkehr nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich für 14 Tage in Quarantäne
 begeben
- Der Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet muss sich beim Gesundheitsamt melden
- Wer die Selbstisolation vorzeitig (also vor 14 Tagen) beenden möchte, kann sich frühestens nach 5 Tagen nach der Einreise auf eine
 Corona-Infektion testen lassen
- Ist das Testergebnis negativ endet die Pflicht zur Quarantäne
- In jeden Fall ist das Ergebnis dem Gesundheitsamt zu melden
- Sollten innerhalb von 10 Tagen Symptome auftreten muss der Betroffene sich einem neuen Test unterziehen
 
Die Musterverordnung sieht Ausnahmen von der Test- und Quarantänepflicht vor. Sie gelten für Transitreisen, für Reisen in Nachbarländer von weniger als 24 Stunden Dauer, für Besuche aus familiären Gründen von bis zu 72 Stunden, für Berufs- und Studienpendler sowie für Beschäftigte im Waren- und Personenverkehr, für Beschäftigte im Gesundheitswesen und für "hochrangige Repräsentanten staatlicher Organe" - hier ist jeweils das Vorliegen eines Schutz- und Hygienekonzepts erforderlich.
 
ASto
15.10.2020
Quelle: ARD Online-Nachrichten 14.10.2020
Alarmierende Zahlen an Corona Neuinfektionen
Frankreich meldet über 30.000 Neuinfektionen, Deutschland über 7.000 Neuinfektionen an einem Tag. Deutschland hat die Niederlande, das gesamte Französische Festland und erstmals auch Regionen in Italien und Polen als Corona-Risikogebiet eingestuft.

Um den überaus schnellen Anstieg bei Neuinfektionen entgegen zu wirken haben alle Regierungen neue Maßnahmen zur weiteren Ausbreitung des Corona Virus angeordnet.
So gelten ab 17.10. z.B. in
Frankreich neben der Ausgangsperre in 9 Großstädten, die von 21 Uhr bis 6 Uhr morgens gilt, auch verschärfte Sanitärvorschriften für Restaurants: max. 6 Personen am Tisch, Maskenpflicht bis auf die Zeit in der gegessen bzw. getrunken wird. In einem Kontaktdatenheft müssen die Adresse, Telefonnummer und ggf. die Mailadresse der Restaurant-Besucher festgehalten werden. Auch im privaten Bereich sollen nicht mehr als 6 Personen zusammenkommen.
 
In
Deutschland wird eine 2-stufige Alarm- und Maßnahmenstufe eingeführt.
Ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gilt: Maskenpflicht in öffentlichen Räumen, in denen man dichter bzw. länger zusammenkommt. Bei privaten Feiern gilt eine Teilnehmergrenze von 25 Personen in öffentlichen Räumen und 15 in privaten Räumen.
Ab 50 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner gilt: generelle Sperrstunde ab 23 Uhr für die Gastronomie. Bars werden geschlossen. Bei privaten Treffen dürfen nur max. 10 Leute zusammenkommen, die aus 2 Hausstände begrenzt sind. Es kann eine erweiterte Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Maske angeordnet werden.
Kommt der Anstieg der Infektionszahlen nicht binnen 10 Tagen zum Stillstand so sind weitere gezielte Maßnahmen unvermeidlich.
 
ASto
Quelle: Internet Ausgabe ARD / Bundesregierung (15.10.2020)
Die etwas andere Meldung zu Corona
Dass in der ersten Coronawelle im Frühjahr gewisse Artikel durch Hamsterkäufe einige Zeit nicht lieferbar waren, ist bekannt. In Deutschland und wohl auch in Österreich war das unter anderem Klopapier. Die Idee bei der österreichischen Post eine besondere Corona-Briefmarke herauszugeben scheiterte allerdings im Frühjahr daran, dass "heimisches Klopapier lange Zeit entweder ausverkauft oder in diesen Mengen nur schwer erhältlich" war. Jetzt wird die Idee verwirklicht. Die österreichische Post bringt eine Corona-Sonderbriefmarke aus dreilagigem Klopapier raus. Für jeden verkauften Markenblock "in Form und Größe eines handelsüblichen Blattes Klopapier" werden 2,75€ für wohltätige Zwecke gespendet. Ambitionierte Briefmarkensammler werden sich allerdings sputen müssen, denn es sollen nur 300.000 Briefmarken aufgelegt werden, die ab 30.Oktober erhältlich sein werden.

 
Quelle: ARD-Tagesschau Liveblog zum Coronavirus 23.10.2020 --14.04 Uhr
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Deutschland – neue Corona-Regeln ab Montag 02.11.2020
Vor dem Hintergrund, dass die Anzahl der Neuinfektionen rasant steigen (z.B. meldete das RKI 16.000 Neuinfektionen am 28.10.), wurde von der Bundesregierung zusammen mit allen Ministerpräsidenten am 28.10. 2020 ein "Lockdown light" für ganz Deutschland beschlossen. Er gilt ab Montag 02.10. erst einmal für den gesamten November, wobei nach 14 Tagen eine Zwischenbilanz gezogen werden soll. Das heißt: das öffentliche Leben wird im November massiv heruntergefahren mit dem Ziel die unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Man hofft mit dieser Maßnahme, dass sich Familien und Freunde wieder Weihnachten treffen können.
 
Die wichtigsten Maßnahmen:
- Abstand halten
- Kontakte zu anderen Menschen außer dem eigenen Hausstand auf ein absolut nötiges Minimum reduzieren. In der Öffentlichkeit
 dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen, wobei max. 10 Personen zusammen sein dürfen. Feiern auf öffentlichen
 Plätzen, in Wohnungen und privaten Einrichtungen werden als "inakzeptabel" bezeichnet.
- Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen werden geschlossen. Erlaubt ist Lieferung und Abholung von Essen für den
 Verzehr zu Hause
- Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Dazu gehören Theater, Opern, Konzerthäuser, Messen, Kinos, Freizeitparks, Saunen,
 Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und Bordelle. Alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.
 Gottesdienste bleiben erlaubt - unter Beachtung der Hygieneregeln
- Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder werden geschlossen. Der Amateursportbetrieb wird eingestellt, Vereine dürfen also nicht
 mehr trainieren. Individualsport, also etwa joggen gehen, ist weiter erlaubt - allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand.
 Profisport wie die Fußball-Bundesliga ist nur ohne Zuschauer zugelassen.
- Auf private Reisen, Tagesausflüge und Verwandtenbesuche soll – auch im Inland -verzichten werden. Hotels und Pensionen dürfen
 keine Touristen mehr aufnehmen – Übernachtungen in Hotels und Pensionen sind nur noch erlaubt, wenn sie keine touristischen
 Zwecken dienen.
- Supermärkte bleiben offen aber es ist in Geschäften sicherzustellen, dass sich nicht mehr als 1 Kunde pro 10 m² aufhält
- Die Einschränkungen sollen nicht zu einer vollständigen Isolation von Patienten und Bewohnern von Krankenhäusern und
 Pflegeheimen führen
 
Quelle: ARD Tagesschau 28.10.2020
Quelle: sudouest, internetausgabe 28.10.2020
 
ASto 29.10.2020
Frankreich – neue Corona Regeln ab 30.10.2020
In Frankreich sind nicht nur die Zahlen der Neuinfektionen deutlich höher als in Deutschland (über 36 Tausend am Mi. 28.10.) sondern auch die Situation in den Krankenhäusern ist anders als in Deutschland. So ist es nicht verwunderlich, dass die Maßnahmen, die ab Freitag 30.10. gelten, deutlich weitergehender als in Deutschland sind. Es gilt ein Lockdown, der dem vom Frühjahr ähnlich ist. So gilt unter anderem:
- Reisen von einer Region zur anderen sind untersagt, außer wenn nach den Herbstferien der Wohnsitz aufgesucht wird (d.h. Man kann
  z.B. von Euronat nach Deutschland zu seinem Wohnsitz fahren)
- Die Grenzen innerhalb der Europäischen Union bleiben offen
- Wer sich von zu Hause entfernt, muss – wie im Frühjahr -, ein Formular mit sich führen auf dem vermerkt ist, aus welchem triftigen
 Grund das Haus verlassen wird (z.B. Einkauf, Arztbesuch, Pflege hilfsbedürftiger Angehöriger, Spaziergänge in unmittelbarer
 Umgebung der Wohnung, Ausführen von Haustieren)
- Zusammenkünfte außerhalb des engsten Familienkreises sind untersagt (also keine Freunde treffen)
- Restaurants, Bars bleiben geschlossen, Kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen sind untersagt
- Schulen und Universitäten bleiben unter Beachtung verschärfter Hygiene Maßnahmen geöffnet
- Die berufliche Arbeit soll nicht unterbrochen werden und da, wo homeoffice möglich ist, ist es verpflichtend
zum Formular "Attestation de deplacement derogatoire"
Corona-Neuinfektionen in Frankreich -- September-Oktober Darstellung
Beim Vergleich der beiden Tabellen ist unschwer zu erkennen, dass die Neuinfektionen im Oktober extrem zugenommen haben. Dass dabei um die Wochenenden tiefere Werte das kontinuierliche Ansteigen durchbrechen, liegt daran, dass nicht alle Testergebnisse an den Wochenenden gemeldet oder ausgewertet werden. Aber dennoch ist unbestritten, dass die Regierung diesem Anstieg schnellst möglich mit drastischen Maßnahmen, die denen vom Frühjahr ähneln, entgegentreten muss um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu vermeiden.
Da auch viele andere EU-Länder mit dem gleichen Problem zu tun haben, kann man nur hoffen, dass die getroffenen Maßnahmen zu dem gewünschten Erfolg führen und die Pandemie zum Stillstand kommt. Der Erfolg hängt jetzt von jedem einzelnen Bürger ab.
 
ASto
02.11.2020
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Neue Corona Regelung ab 08.11.2020
Ab 8. November 2020 müssen sich Reisende, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, vor ihrer Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.
 
Ab dem 2. November bis vorläufig zum 30. November sollen nach einem Beschluss des Bundes und der Länder Hotels oder andere Unterkünften Übernachtungen nur noch für notwendige Reisen anbieten. Übernachtungsangebote für touristische Reisen sind grundsätzlich nicht mehr gestattet.
Für die Umsetzung der Regelung sind die Bundesländer zuständig. Ob eine Reise im Einzelfall möglich ist, hängt daher von den Regelungen des Bundeslandes ab, in das gereist werden soll.
 
Quarantäneregelung ab 8. November (z.B. Baden Württemberg)
 
-  Als Voraufenthalt in einem Risikogebiet gilt ein Aufenthalt zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 10 Tage vor Einreise.
-  Die Betroffenen müssen sich an ihrem Zielort für 10 Tage häuslich absondern.
-  Die Betroffenen können sich frühestens nach 5 Tagen nach Einreise durch ein negatives Testergebnis von der Pflicht zur häuslichen
  Absonderung befreien, wenn Sie nicht unter eine Ausnahmebestimmung fallen.
-  eine sofortige Befreiung durch die Vorlage eines negativen Testergebnisses wird nicht mehr generell möglich sein
- Ausnahmen von dieser Regelung sind möglich sh. Baden Württemberg Mitteilungen
 
Die Regelungen werden von den Bundesländern umgesetzt. Reisende sollten sich daher immer bei dem Bundesland informieren, in das sie reisen.
 
 
Quelle: Auswärtige Amt
Quelle: Baden Württemberg/neue Corona Regeln
 
ASto
08.11.2020
Neuinfektionen steigen - aber - ein Lichtblick
 
Die Pressemeldung, dass der erste Impfstoff gegen das Coronavirus bis Jahresende verfügbar sein soll, löste überall ein großes Aufatmen aus. Die deutsche Firma Biontech und der amerikanische Partner Pfizer melden, dass der Wirkstoff eine 90% Sicherheit bietet, dass aber 2 Impfungen erfolgen müssen und dass in den USA in Kürze die Zulassung beantragt werden kann. Es fehlt zwar noch der Abschluss der Studie, doch sind die von unabhängigen Experten geprüften Teilergebnisse so, dass große Hoffnung besteht. Diese Mitteilung löste an der Börse eine Hochstimmung aus und bei Politikern die Frage nach der Verteilung und nach Verträgen, die den Ankauf sichern. Natürlich kann die Produktion nicht so hochgefahren werden, dass weltweit alle Menschen sofort geimpft werden können. Daher hat man in Deutschland in einer kompetent besetzten Kommission Regeln erarbeitet, wie die Verteilung und Impfung vorgenommen werden soll. Dabei geht man auch davon aus, dass die freiwillige Impfung nicht von allen angenommen wird und dass sich auch die Impfung mit den verfügbaren Mengen eine geraume Zeit hinziehen wird. Aber "Licht am Ende des Tunnels" ist zu sehen und bis dahin heißt es weiterhin, Regeln einhalten, Abstand halten, Hygiene beachten.
 
ASto
11.11.2020
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ob die gemeldeten Werte am 8., 9. und 10. Nov. so stimmen, wird sich in den nächsten Tagen zeigen
2020-11-10-Corvid19-Deutschland_Statistik__550_x_341_
Quelle: Coronavirus en France : Carte Temps Réel
Quelle: Corvid 19 Deutschland
Lockdown auch weiterhin
Heftige Proteste bis hin zu ausufernder Gewalt  in Deutschland gegen die getroffenen Corona-Maßnahmen. Sind die Maßnahmen zu hart? Will man nur seinen Frust gegen jedwede Reglementierung oder Beschränkung seiner Freiheit loslassen? Man kann nur bei den Teilnehmern der Demonstrationen, auf denen weder der angeordnete Abstand eingehalten wird noch das Tragen von Mund-Nase- Masken erfolgt, annehmen, dass deren Verstand ausgeschaltet ist. Denn wenn sie die hohen Neuinfektionszahlen und deren Ursachen begreifen würden, dann müssten auch sie zu der Erkenntnis kommen, dass diese Maßnahmen allen nützen und nicht nur ein Selbstschutz ist.
Zum Glück sind solche Demonstrationen die Ausnahme und die meisten Bürger halten sich an die Regeln. Dennoch, wenn die Anzahl der Neuinfektionen und die Schwererkrankten, die in Krankenhäuser eingeliefert werden müssen, nicht drastisch verringert werden kann, dann werden wir sicherlich noch stärkere Einschränkungen unserer persönlichen Freiheit in Kauf nehmen müssen.
Vergleicht man die Situation in Deutschland mit Frankreich oder anderen umliegenden Ländern, so sind wir noch ganz gut dran. So darf man sich in Deutschland noch immer zeitlich unbegrenzt außerhalb der Wohnung aufhalten. In z.B. Frankreich ist es so, dass man sich nur für 1 Std. und nur in einem begrenzten Umkreis bzw. nur zum Einkaufen, Arzt etc. bewegen darf und dazu dann immer auch ein Formblatt mitführen muss auf dem der Grund aufgeführt ist, weshalb man sich außerhalb der Wohnung aufhält. Sind diese harten  französischen Maßnahmen mit der Grund, dass die Anzahl der Neuinfektionen stärker abnimmt als in Deutschland?
Wie dem auch sei, sowohl in Deutschland als auch in Frankreich denken die Politiker darüber nach die Maßnahmen zu verschärfen bzw. zu verlängern. Und alle hoffen auf eine schnelle Einführung eines Impfstoffes - der eventuell schon um den Jahreswechsel erfolgen könnte. Aber auch dann dauert es sicherlich noch viele Monate, bis eine "Durchimpfung" erfolgt ist, und man darauf hoffen kann, dass die Pandemie erfolgreich bekämpft ist.
ASto 21.11.2020
2020-11-21_Entwicklung_Neuinfektionen_Frankreich_Okt-Nov__550_x_314_
während im Oktober die Kurve nach oben zeigt, ist der Trend im November nach unten
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Meine Stadt, mein Shopping
In Frankreich sind die Maßnahmen zur Eindämmung des Lockdowns deutlich härter als in Deutschland. Vor allem der Einzelhandel, die kleinen Geschäfte, sind hier massiv in ihrer Existenz bedroht. Dürfen doch momentan außer Lebensmitteln keine anderen Waren mehr verkauft werden. Das führt dazu, dass in Supermärkten alle Regale, die keine Lebensmittel beinhalten, abgesperrt sind. So gibt es unter anderem momentan z.B. bei Lidl und Aldi die üblichen "non food"-Angebote nicht – keine Blumen, keine Haushaltsgegenstände oder Bekleidung oder aber Angebote zu Weihnachtsartikeln. Damit bricht für der Einzelhandel in diesem Jahr ein Großteil des Umsatzes ein.
Gut dagegen sind diejenigen dran, die im Online Handel tätig sind. Ganz besonders hier Amazon, die ihren Umsatz extrem steigern konnten.
Aber es gibt auch in diesem 2. Lockdown Ideen, wie man den kleinen Geschäften "unter die Arme greifen" kann. In Garches (franz. Gemeinde in der Region Île-de-France, ca. 10 km von Paris - ca. 18 000 Einwohner) will man die kleinen Geschäfte und deren Flair erhalten. Unter der App "Meine Stadt, mein Shopping" (ma ville mon shopping --
https://www.mavillemonshopping.fr/fr ) präsentieren bereits 30 der 70 Einzelhändler ihre Waren online. Dabei ist das Fotografieren und Einstellen der Angebote kostenlos, die Waren werden dann in einer Abholstelle abgeholt – natürlich unter Corona Bedingungen (also vor der Tür). So kommt man dem Wunsch der Gemeindemitglieder nach Unabhängigkeit von Amazon entgegen und sorgt dafür, dass sie weiter in ihren Geschäften einkaufen können. Auch wenn sie sicherlich mit dieser Methode nicht auf ihren normalen Umsatz zum Jahresende kommen (ca. 50 % des Jahresumsatzes wird im November gemacht) und sich auch nicht mit Amazon messen können, hoffen sie so "über die Runden zu kommen".
Übrigens: 70% der Franzosen (ca. jeder 3. Franzose) kaufen im Internet ein, wobei Amazon der "Platzhirsch" ist, gefolgt vom französischen Online-Marktplatz Cdiscount.
 
ASto
22.11.2020
 
Quelle: Tagesschau, Wirtschaft "Frankreich macht mobil gegen Amazon" 22.11.2020-08.20 Uhr
Frankreich - 3 Stufen der Lockerung in Aussicht
Nachdem die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich zurückgeht, kann man daran denken wie die Maßnahmen des derzeitigen lockdown gelockert werden können. Dazu erwartet man in der für Dienstag angekündigten Rede des Präsidenten Emmanuel Macron genauere Informationen.

Unter dem Vorbehalt der weiteren positiven Entwicklung soll eine 3-stufige Lockerung erfolgen.
Zunächst soll um den 1.Dezember die 1. Phase der Lockerungen erfolgen bei der hauptsächlich die Unternehmen, die als "nicht wesentlich" gelten, wiederöffnet werden können – allerdings unter strengen Hygiene Bedingungen. Die Reisebeschränkung soll bestehen bleiben, wobei jedoch die Regel mit 1 km um das Haus herum gelockert werden kann.
Die 2. Phase betrifft die Weihnachts-Feiertage. Man möchte allen Franzosen erlauben die Feiertage im Kreis der Familie zu verbringen. Aber eine Entscheidung wie und unter welchen Umständen, wird um den 20. Dez. erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt wird auch entschieden, wie es bis zum Jahresende weitergehen soll. Noch ist nicht bekannt, wann Bars, Restaurants, Kinos wieder öffnen können. Aber es ist das Ziel, dass man rechtzeitig zum Fest einkaufen kann.
Die 3. Stufe ist für Januar geplant. Ob es dann schon zu Aussagen zu Theatern, Sporthallen und Skigebieten kommen wird, ist noch nicht bekannt.
 
In der Rede am kommenden Dienstag wird auch vom Präsidenten Macron erwartet, dass er eine Impf-Strategie vorstellen wird. Warten wir die Rede ab, dann wissen wir mehr.
 
ASto
22.11.2010
Quelle: Sudouest 22.11.2020 – 15:18 Uhr Corvid 19 in Frankreich – Was können die drei Stufen der Eindämmung sein?
In Frankreich Lockerung – in Deutschland härtere Gangart
Es war anzunehmen, dass auf Grund der sinkenden Corona-Neuinfektionen
in Frankreich die seit 28.10.2020 geltenden Maßnahmen gelockert werden könnten. So verkündete Staatspräsident Emmanuel Macron auch in seiner Rede am Dienstag, den 24.11.2020, dass die zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft gesetzten Regelungen in 3 Stufen gelockert werden.
In der ersten Stufe, die bereits ab Samstag, den 28.11.2020 gilt, sollen alle Geschäfte – unter strikten Auflagen – wieder geöffnet werden. Eine Lockerung betrifft auch den Aufenthalt im Freien. Es ist dann erlaubt, sich in einem Umkreis von 20 km um sein Domizil für 3 Stunden aufzuhalten. Allerdings muss weiterhin das Formular, in dem man den Grund angibt weshalb man das Haus verlässt, mitgeführt werden. Reisen sollen aber weitestgehend vermieden werden.
Die
zweite Stufe der Lockerung der Corona Maßnahmen soll ab 15.12.2020 – unter dem Vorbehalt dass sich die Anzahl der Neuinfektionen und die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen nicht erhöht - in Kraft gesetzt werden. Dabei soll die Ausgangsbeschränkung und das Formular, weshalb man sich außer Haus aufhält, wegfallen. In Folge dessen entfällt auch die Reisebeschränkungen. Allerdings wird es eine Ausgangssperre zwischen 21:00 Uhr und 07:00 Uhr geben. Theater, Museen und Kinos können wieder öffnen.
Wenn keine Zunahme der Neuinfektionen erfolgt, können in der
dritte Stufe der Lockerung ab dem 15. Januar auch die Restaurants wieder öffnen. Bars und Diskotheken bleiben allerdings geschlossen. Die Ausgangssperre gilt dann zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr.
 
Gemeldete Neuinfektionen am 25.11.2020
-Frankreich 16.282
-Deutschland: 18.633
 
In Deutschland sind die Neuinfektionszahlen trotz der getroffenen Maßnahmen weiterhin hoch und noch nicht signifikant zurückgegangen. In einer Bund-Länder Konferenz wurde am 25.11.2020 beschlossen, dass der Teil-Lockdown bis 20.12.2020 verlängert wird  mit der Ankündigung, dass die Maßnahmen voraussichtlich noch bis Anfang Januar gelten werden. Das bedeutet auch: Gastronomie, Freizeit- und Kultureinrichtungen bleiben geschlossen. Die Kontaktauflagen werden verschärft. So dürfen sich nur noch max. 5 Personen aus 2 Haushalten treffen – wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden. Vom 23.12. bis zum 01. 01. sollen aber Treffen "im engsten Familienkreis" oder Freundeskreis mit max. 10 Personen möglich sein. Die Weihnachtsferien sollen in diesem Jahr bereits am 19.12 beginnen. Da aber alle Beschlüsse Ländersache sind, können einzelne Länder, in denen die Neuinfektionszahlen gering sind, auch ausscheren und bei den momentan geltenden Kontaktregeln bleiben. Im Einzelhandel sollen sich höchstens 1 Person auf 10 m² in Geschäften bis 800 m² Grundfläche aufhalten dürfen. In größeren Geschäften dann nur 1 Person auf 20 m². Größere Einschränkung soll es in sog. Hotspots, bei denen die Inzidenz über 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner liegt, geben. Hier sind noch genauere Regeln zu erwarten. Die Maskenpflicht gilt im Handel, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten und dort, wo sich Menschen auf engem Raum oder über einen längeren Zeitraum aufhalten – auch im Freien. Eine Maskenpflicht soll auch vor den Geschäften auf den Parkplätzen gelten. Zu einer allgemeinen Verpflichtung zum sog. Hybridunterricht hat man sich in den Ländern nicht einigen können. Das soll länderspezifisch geregelt werden.
Zum Jahreswechsel wird den Bürgern empfohlen auf ein Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Es wird ein Verbot geben Pyrotechnik auf öffentlichen Plätzen und Straßen zu verwenden. So soll eine Gruppenbildung vermieden werden. Öffentlich veranstaltete Feuerwerke sollen verboten werden.
Alle Vereinbarungen sind noch länderspezifisch zu ratifizieren und können von der "Generallinie" abweichen. Es ist daher ratsam sich die Länder-Verordnungen genau anzusehen.
 
Quelle: sudouest online 24.11.2020
Quelle: ARD Tageschau, Inland 26.11.2020
ASto
26.11.2020
Corona-Infektions-Entwicklung im November
Die Kurven sprechen sicherlich für sich. Während die Neuinfektionen in Frankreich stark nach unten zeigen, ist ein solcher Trend in Deutschland noch nicht zu sehen. Daher auch die Maßnahmen: erste Lockerungen in Frankreich, härtere Maßnahmen in Deutschland.
Aber schon regt sich in Frankreich der Unmut darüber dass man zwar über die Weihnachts- und Sylvestertage in die Skigebiete reisen und übernachten darf, jedoch ohne laufende Skilifte ist das nur der halbe Spaß. Und natürlich klagen auch alle, die im Weihnachts- Skirummel mit den Touristen einen großen Teil ihres Jahresumsatzes gemacht haben. Sie fühlen sich bei den staatlichen Förderprogrammen als "Vergessene" oder der "Geopferte". Die Regierung signalisiert, dass sie Ihrer Forderung nach einer staatlichen Unterstützung entgegenkommen wollen.
Auch in Deutschland, und Österreich wird es sicherlich zum Jahresende keinen Betrieb an den Skiliften geben. In der Schweiz dagegen will man den Winter-Ski-Tourismus zulassen.
 
Qelle: Sudouest 30.12.2020 online
ASto
01.12.2020
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